Von Motoren und abgeschliffener Farbe: Gewerbe trifft Schule in Münsingen

Kurztext:Was will ich werden? Rund 250 Schüler und Schülerinnen aus Münsingen, Wichtrach und Rubigen erhielten heute erste Antworten auf diese Frage. Im Rahmen von „Gewerbe trifft Schule“ besuchten sie je drei Betriebe.

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Von Motoren, auspolierten Beulen und abgeschliffener Farbe: Livio Strahm berichtet von seinen Beobachtungen auf der Erkundungstour. (Videos: Res Reinhard)

Beim Maler einen Pinsel die Hand nehmen, beim Schreiner ein Vogelhaus bauen oder beim Elektriker verschiedene Drähte anschliessen. In bunt zusammengewürfelten Gruppe besuchten die 7. Klässler und 7. Klässlerinnen heute Donnerstag verschiedene Betriebe und erhielten so einen Einblick in verschiedene Berufsfelder.

Pro duales Bildungssystem

"Unser Ziel ist es, die Jugendlichen dafür zu sensibilisieren, eine Berufslehre zu machen", sagt Marianne Mägert, Gemeinderätin und Projektleiterin von „Gewerbe trifft Schule.“ Zwar sei ein Tag dafür vermutlich nicht ausreichend. Dieser gewähre jedoch einen guten Einblick in die Vielfalt der Gewerbebetriebe im Aaretal, in denen eine Lehre möglich sei.

Die Berufstour wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durchgeführt. Die Teilnehmer können dabei jeweils ein Berufsfeld selber auswählen, zwei weitere werden zugeteilt. Auch wenn der Tag den Meisten Freude bereite, sorge dies teilweise für Skepsis. "In einigen Jahren erinnern sie sich jedoch an die besuchten Betriebe", freut sich Mägert. 

Abwechslungsreicher Beruf

Im Interview mit BERN-OST zieht Livio Strahm aus Münsingen ein erstes Fazit des Tages. Er schnupperte im Spital Münsingen als Hauswart, in der USM als Polymechaniker und besuchte mit der Belwag AG zudem eine Autogarage. Ob er einen dieser Berufe später lernen möchte, kann er zwar noch nicht sagen. Aber: "Am Besten gefallen hat es mir als Polymechaniker. Es ist abwechslungsreich - und Mechanik gefällt mir."

Autor:Res Reinhard / Eva Tschannen, info@bern-ost.ch

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