Riesenerfolg: Bolligen krönte seinen ersten König

Kurztext:Weil der herkömmliche Silvesterapéro in den letzten Jahrenschlecht besucht war, änderten die Bolliger ihre Tradition: Am 6. Januar luden die Gemeinde und die Kirchgemeinde zum Dreikönigs-Apéro. „Es war ein Riesenerfolg“, sagt Gemeindepräsidentin Kathrin Zuber (FDP).

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Führten eine neue Tradition ein: Gemeindepräsidentin Kathrin Zuber (links), Pfarrerin Rachel Binggeli (Mitte) und Kirchgemeinderatspräsidentin Trix Pfenninger (rechts). (Bild: zvg)

„Wir wurden total überrascht“, sagt Zuber. Rund 250 Personen hätten am Anlass teilgenommen. Zuerst gab es eine Ansprache und Musik in der Kirche, danach gab es Dreikönigskuchen für alle auf dem Reberhausplatz.

 

Fasnachtschüechli halfen über die Runden

 

Ah nein, nicht ganz für alle: „Wir hatten viel zu wenig Kuchen“, sagt Zuber. Bestellt waren Dreikönigskuchen für 150 Personen. „Jemand musste dann noch Fasnachtschüechli beim Migrolino holen“, so Zuber. Und sie hätte sich im Vorfeld schon gefragt, was sie mit den Kuchen-Resten machen sollte.

 

Der Erfolg freut sie: „Das neue Format kam sehr gut an“, bilanziert sie. Der Anlass ist bereits für das nächste Jahr geplant. „Der Dreikönigs-Apéro soll zur Tradition werden“, sagt Zuber, für die die Feier Begegnungen und Austausch ermöglichen soll.

 

Privilegien für den König?

 

Ein einziger König war in all den Kuchen versteckt. Den Namen des ersten Königs von Bolligen wusste Zuber nicht. „Es war ein älterer Herr. Er bekam Pralinen und durfte sich eine spezielle, schöne Papierkrone aufsetzen“, so Zuber. Und hatte der König Privilegien? Zuber: „Er fragte nach einem Jahr Steuerfreiheit, aber das kann ich ihm leider nicht geben.“

Autor:Isabelle Berger, isabelle.berger@bern-ost.ch

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