Oberdiessbach - Der Tradition verpflichtet

Kurztext:Die Bäckerei-Konditorei-Confiserie an der Kirchstrasse lud zum Eröffnungsfest. Bäcker-Konditormeister Samuel Steiner bietet Spezialitäten an, die seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Produkten des Hauses gehören.

Seit dem 19. Juli ist in der ehemaligen Bäckerei Vogel neues Leben eingekehrt. Samuel und Beatrice Steiner haben die Bäckerei gemietet und sind bestrebt, in die Fussstapfen jener Vorfahren zu treten, welche dem Betrieb zu grosser Bekanntheit verhalfen.

Als Bäcker-Konditormeister bringt Steiner die beruflichen Voraussetzungen mit, um den Betrieb erfolgreich zu betreiben. «Wir machen einen Neuanfang und setzen auf altbewährte Erzeugnisse», sagtader Kirchstrassbeck. Sogar das restaurierte Firmenschild an der Hausfassade zeugt von diesem Motto.

Viel Wert legt der 37-Jährige auf die Herstellung jener Spezialitäten, die sich seit jeher grosser Beliebtheit bei der Kundschaft erfreuten. Dazu gehören die «Diessbacherli» und die Kirschbrügeli, von denen man weiss, dass sie seit vielen Jahrzehnten in der Bäckerei an der Kirchstrasse angeboten werden.

Eine weitere Spezialität sind die verschiedensten hausgemachten Güetzi­mischungen. Das Warensortiment umfasst vom gewöhnlichen Brotlaib bis zum feinsten Praliné alles, was in einer Dorfbäckerei erwartet werden darf. Nicht umsonst steht auf Steiner’s Visitenkarte: «Knuspriges aus Backstube, Köstliches aus Konditorei, Feines aus Confiserie.»

Einfaches Eröffnungsfest

Nachdem der Betreib seit zwei Monaten vom Ehepaar Steiner und ihrem Personal geführt wird, war es Zeit für ein kleines Eröffnungsfest. Während auf dem Vorplatz die «Örgelifäger» mit bodenständiger Musik für Unterhaltung sorgten, formte ein Künstler zur Freude der Kinder die unmöglichsten Figuren aus Luftballons.

Wer es lieber etwas nostalgischer hatte, konnte sich Brot aus dem Holzofen erstehen, der eigens zur Eröffnungsfeier im Freien betrieben wurde. Wenn der Kirchstrassbeck die Türe am Holzbackofen öffnete und das frisch gebackene Brot seinen Duft verströmte, fühlte man sich in vergangene Zeiten zurück versetzt.

Autor:Otto Neuenschwander / Wochen-Zeitung

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