Konolfingen/Bolligen - Uf Verfougixjagd mit Mirja u Minnig

Kurztext:Mit Wortwitz, charmant verpackt in musikalisch passende Mundart-Chansons gehen Mirja und Minnig auf „Verfougixjagd“. Die beiden ambionierten Liedermacher starteten mit der CD-Taufe in der Mahogany-Hall und wollen nun auch in der Region die Verfolgung aufnehmen.

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Charmant, ironisch, provokativ: Troubaduo. (Bild: zvg)

Ein Feuerwerk an Mundart-Liedern, einmal ganz charmant, dann wieder ironisch, ja gewollt provokativ präsentiert sich die neue CD „Verfougixjagd“ vom Troubaduo Mirja und Minnig. Die Konolfingerin Mirjam Gygax bildet mit dem Oberwangener Jack Minnig seit Jahren ein Duo oder wie sie sich auch nennen Troubaduo. In der Mahogany-Hall in Bern tauften die beiden ihre bereits dritte gemeinsame CD.

 

Seit der vierten Klasse begleitet Mirjam Gygax die Musik auf Schritt und Tritt. „Der Arbeitskollege meines Vaters, Jack Minnig, war mein Jugendidol. Er motivierte mich als 14-jährige mit Musik weiterzumachen. Danach kreuzten sich unsere musikalischen Wege immer wieder“, blickt Mirja zurück. Minnig, reich an Erfahrungen unter anderem mit Kuno Lauener, Büne Huber, Endo Anaconda sowie Polo Hofer und Mirja fanden sich. Seit der ersten „Tonbrötli-Tuur“ 2010 singen und spielen sie ihre eigenen Kompositionen gemeinsam. Sie bezeichnen sich selber als zeitgenössische Troubadours. „Begleitet mit Gitarre, Klavier, Cajon, Schnuregige und Loopgerät, stehen natürlich unsere Stimmen und der Texte im Vordergrund“, erklärt Mirja.  

 

Krimi, Frösche u Schlägerei im Paradies

 

Aus wahren, möglichen oder unmöglichen Begebenheiten, Einfällen und Geschichten entstehen die Texte. „Einige davon sind mir auf dem Sozius während der Motorradfahrt mit meinem  Mann eingefallen. Dann muss er stoppen, ich nehme die Ideen aufs Handy auf und weiter geht die Fahrt“, sagt Mirja.

 

Nach „Tonbrötli“ und „Glücksträffer“ gehen die beiden nun auf „Verfougixjagd“ auch dank der genialen Zusammenarbeit mit Ernst Freiburghaus (alias Ernst Fischbach vom Duo Fischbach). Berndeutsche Wort- und Stimmakrobatik prägen den musikalischen Abend. Egal, ob die beiden jede Nacht mit dem gleichen Traum aufwachen, zwei Frösche auf dem Weg zur Käserei begleiten, die Feuerwehrautos oder rosaroten Schweine verfolgen, ihre Mundart-Lieder im mit viel Charme und Wortwitz verpackten Programm begeistern. Wer also wissen will, warum eine Hermes-Walze vor Scham errötet, was Schlüsselblume, Hahnenfuss und Storchenschnabel im Paradies erleben oder was Aschi im Füfi-Tram passiert, kann aus einem Abend viel Witziges, Neues und Unterhaltendes mitnehmen.

 

[i] Mehr Infos gibt es unter www.troubaduo.ch und www.museum-alter-baeren.ch

 

[i] Stationen in der Region BERN-OST: 6. Mai, Reberhaus Bolligen und 15. November Museum Alter Bären Konolfingen.

Autor:Willi Blaser

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