Radarkontrollen in Oberdiessbach: 71 km/h in der 30er-Zone

Kurztext:In Oberdiessbach wurden im April auf der Diessbachgrabenstrasse und der Wilstrasse mit dem Inforadar die Geschwindigkeiten gemessen. In der 30er-Zone fuhren 42 Prozent zu schnell. Auch die Kantonspolizei hat kontrolliert und Bussen verteilt.

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Der Info-Radar in Oberdiessbach. (Bild: Gemeinde Information)
Im Innerortsbereich, auf der Diessbachgrabenstrasse, wurden 1'233 Fahrzeuge erfasst. 13 Prozent fuhren laut Mitteilung des Gemeinderats zu schnell. Die Höchstgeschwindigkeit betrug an einem Freitagmorgen um etwa 5 Uhr 76 km/h.

Fast ebenso schnell war das schnellste Fahrzeug auf der Wilstrasse unterwegs, nämlich mit 71 km/h. Die Tempoüberschreitung war hier allerdings ungleich höher, denn die Wilstrasse befindet sich in der 30er-Zone. Die Höchstgeschwindigkeit wurde an einem Donnerstagmorgen gemessen. Auf der Wilstrasse wurden 1'450 Fahrzeuge erfasst. Davon fuhren 42 Prozent zu schnell.

Auch die Polizei hat kontrolliert

Auch die Kantonspolizei hat in Oberdiessbach Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Gemessen wurde auf der Lindenstrasse in Aeschlen, auf der Burgdorfstrasse, der Thunstrasse und der Hauptstrasse zwischen Linden und Oberdiessbach. Der Radar war jeweils zwischen Eineinviertel und Eindreiviertel Stunden im Betrieb.

Das positivste Ergebnis lieferte der Radar an der Hauptstrasse zwischen Linden und Oberdiessbach. Hier waren nur 2 Prozent der Fahrzeuge zu schnell. Es gab fünf Bussen. An zweiter Stelle steht die Burgdorfstrasse. Hier waren am einen Messtag 4 und am anderen 3 Prozent der Fahrzeuge zu schnell. Es wurden 55 Ordnungsbussen ausgesprochen, eine Person wurde angezeigt. Ebenfalls recht gut war das Resultat mit 5 Prozent Überschreitungen am ersten Messtag an der Lindenstrassse.

Bussen und Anzeigen an der Lindenstrasse

Der zweite Messtag an der Lindenstrasse liefert mit 31 Prozent Überschreitungen allerdings gemeinsam mit einer Messung an der Lindenstrasse einen der Tiefpunkte. An beiden Orten gab es je über 60 Bussen und zwei Anzeigen.

An der Lindentrasse war der Radar insgesamt fünf Mal im Betrieb. Am besten Tag fuhren immer noch 22 Prozent der Fahrzeuge zu schnell. An den fünf Tagen wurden an der Lindenstrasse insgesamt 1237 Fahrzeuge kontrolliert, 304 Bussen ausgesprochen und sieben Personen angezeigt.

Autor:pd/abu, info@bern-ost.ch

Kommentare

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  • Rick Schaller, Stettlen Juni 2016

    Und trotzdem, Beat, nicht aufregen, einfach dran halten. Ist nicht soooo schwer! Im Fall! Lächeln

    • j.w. läuffer, bern Juni 2016

      Wenn einer mit 71 durch eine Zone 30 brettert, ist jede Diskussion überflüssig, der hat das Hirn an einem Körperteil, wo andere Leute darauf sitzen...

      • Beat Meyer, Oberdiessbach Juni 2016

        Auf der Lindenstrasse wird des Messgerät jeweils kurz vor dem Ausserortsbereich installiert, wo weit und breit keine Gefährdung für Fussgänger, Velofahrer oder einbiegende Fahrzeuge besteht. Das an einem solchen Ort eine Radarmessung nichts anderes als ein moderner Wegzoll ist, versteht sich von selber. Die Kriminalisierung der Autofahrer nimmt weiterhin zu, hingegen kommen die Täter von Vermögensdelikten oft mit bedingten Geldstrafen davon. Oder wie kann man sich erklären, dass verurteilte Einbrecher auch im Widerholungsfall nicht unbedingte Strafen bekommen?

        • Rick Schaller, Stettlen Juni 2016

          Ich sage immer, die Menschen, welche sich über Geschwindigkeitskontrollen aufregen sind mit der Grund, weshalb es überhaupt Geschwindigkeitskontrollen gibt. Also, fahrt so schnell ihr dürft, und ihr müsst euch nie mehr aufregen. Zwinkern

          • Thomas Krähenbühl, Linden Juni 2016

            ja irgendwer muss ja das kässeli füllen. und die linksgrünen haben was zum aufarbeiten und können sich daran enervieren. Das heisst win - win.Lächeln