Kiesgrube Rubigen

170 Teilnehmende am Festival der Natur

Am «Lernort Kiesgrube Rubigen» fand am Samstag zum zehnten Mal das Festival der Natur statt. Rund 170 Besucherinnen und Besucher nahmen an Führungen und Workshops zu Biodiversität, Geologie und Baustoffkreisläufen teil.

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Prof. Dr. Naki Akçar begeisterte die Teilnehmenden mit Einblicken in die Geologie und erklärte anschaulich die Entstehung der Landschaft rund um Rubigen. (Bild: zvg)

Bei sonnigem Wetter führte die Stiftung Landschaft und Kies auf dem Areal der Kiesgrube in Rubigen ein vielseitiges Programm durch. Im Mittelpunkt standen sechs Führungen, bei denen Fachpersonen Einblicke in Natur, Landschaftsentstehung und Kreislaufwirtschaft gaben. Ergänzt wurde das Angebot durch Workshops, eine Tierausstellung sowie einen grossen Sandkasten für Kinder.

Ein Schwerpunkt lag auf der Biodiversität im Gebiet der Kiesgrube. Geraldine Kurmann, Projektleiterin des «Lernort Kiesgrube», führte die Teilnehmenden durch verschiedene Lebensräume auf dem Areal. Dabei wurden unter anderem Gelbbauchunken und Ringelnattern beobachtet. Kurmann zeigte auf, welche Rolle die Kiesgrube als Lebensraum für unterschiedliche Tierarten spielt.

 

Auch die geologischen Verhältnisse der Region waren Gegenstand einer Führung. Prof. Dr. Naki Akçar nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine geologische Zeitreise rund um Rubigen. Anhand verschiedener Gesteine erläuterte er, wie sich die Landschaft gebildet hat und welche Prozesse sie geprägt haben.

Eine weitere Führung widmete sich dem Baustoffrecycling. Markus Stauffer, Leiter Produktion bei der Kästli Bau AG, führte über das Grubenareal und erklärte den Materialkreislauf von Abbruchbeton und Recyclingbaustoffen. Dabei wurde aufgezeigt, wie aus Rückbaumaterial wieder Rohstoffe für die Betonherstellung entstehen und wie sich damit Primärressourcen schonen lassen.

 

Neben den Führungen stiessen auch die weiteren Angebote auf Interesse. Beim Steinschleifen bearbeiteten die Teilnehmenden Kieselsteine zu kleinen Souvenirs. In der Tierausstellung konnten verschiedene heimische Reptilien und Amphibien wie Mauereidechsen, Wasserfrösche und Ringelnattern aus der Nähe betrachtet werden. Für die Verpflegung sorgten Grillwürste und vegetarische Bratlinge.


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Erstellt: 26.05.2026
Geändert: 26.05.2026
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