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20 Jahre Lernort Rubigen: Wo die Kiesgrube zum Klassenzimmer wird

Seit 20 Jahren nutzen Schulen aus dem Kanton Bern die Kiesgrube in Rubigen für Unterricht ausserhalb des Schulzimmers. Zum Jubiläum kamen Gäste aus Politik und Wirtschaft – und eine Jubiläumsskulptur wurde enthüllt.

Christine Häsler, Guido Frenzer, Daniel Kästli und Daniel Ott-Fröhlicher enthüllten die Jubiläumsstatue. (Foto: zvg)

Am Freitag hat die Stiftung Landschaft und Kies in Rubigen das 20-Jahr-Jubiläum des «Lernort Kiesgrube» gefeiert. Rund 40 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gemeinden nahmen daran teil. «Unser Umweltbildungsprojekt feiert einen runden Geburtstag. Ein Ereignis, das uns stolz macht», sagte Guido Frenzer, Präsident der Stiftung. 

 

Ehrengast Regierungsrätin Häsler

Auch Regierungsrätin Christine Häsler (Grüne) nahm am Festakt teil. «Der Lernort Kiesgrube lässt seine Besucher staunen, weckt die Neugierde und stärkt das Bewusstsein für unsere Umwelt», sagte die Bildungsdirektorin.

 

Bedeutung für Schulen

Der Lernort wurde 2005 auf dem Areal der Kästli AG in Rubigen eröffnet. Seither nutzen Schulen das Gelände für Unterricht ausserhalb des Klassenzimmers. «Ein solches Projekt funktioniert nur als gemeinsames Werk», betonte Daniel Kästli, Verwaltungsratspräsident der Kästli Bau AG. «Kiesabbau ist ein Eingriff in den Boden. Gleichzeitig bietet er die Möglichkeit, der Natur ein Umfeld zu geben, welches es sonst fast nirgends mehr gibt.»

 

Jubiläumsskulptur enthüllt

Zum Abschluss enthüllten die Redner eine Jubiläumsskulptur. Anschliessend konnten die Gäste den Lernort bei einer Führung erleben.


Autor:in
pd/rb, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 27.08.2025
Geändert: 27.08.2025
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