44 Wandernde auf dem Weg zum Kraftort «Burgäschisee»
An der ZAK-Wanderung am Tag des Herbstanfanges gab es eine aussergewöhnliche grosse Beteiligung. Ein wunderschöner Herbsttag war angesagt. Am eher frischen Morgen konnte der Wanderleiter Res Brechbühl 44 wanderfreudige Mitglieder begrüssen. Ziel der Wanderung war der Moorsee «Burgäschisee».
Nach dreimaligem Umsteigen mit Zug und Bus erreichte die Gruppe den Ausgangsort Sonnhalde bei Grasswil. Die Wanderstöcke wurden vorbereitet, erwartete die Wandernden einen eher steilen Aufstieg über Treppenstufen und einen Waldweg durch den Steinhofwald. Auch hier hinterliess der Hitzesommer seine Spuren. Dürres Holz und abgeknickte Bäume säumten den Weg. Weiter ging es Richtung Holz.
Schon bald erhob sich auf der linken Seite der imposante Findling «Grossi Fluh», der seit dem Jahr 1949 geschützt ist. Er ist der grösste Findling im ganzen Mittelland. Zugleich wurden alle auch über die schöne Aussicht zum Jura mit dem Weissenstein belohnt. Nach der Trinkpause ging es weiter zur Marienkapelle Steinhof. Sie wurde 1720 errichtet. Auf einmal ertönte der Gesang vom Lied «Dona nobis pacem» aus dem Inneren. Ein Mitglied hatte das Lied angestimmt und die anderen Stimmen fielen in den Gesang ein. Es war ein ergreifender Moment.
Durch schmale «Rehwegli» (Pfade) und dem Waldrand entlang erreichten die Wandernden das Dorf Seeberg. Nach einem kurzen Anstieg durch den bewaldeten Hohlweg, gelangte die Gruppe auf den Kirchhügel mit der Kirche Seeberg (1516). Unter der schattigen imposanten Sommerlinde (über 500-jährig) und auf der sonnigen Kirchmauer wurden die Rücksäcke zum Mittagsmal ausgepackt.
Durch die herbstliche Landschaft und den Wald ging es dem Ziel «Burgäschisee» im Naturschutzgebiet entgegen. Ein Moorsee, dessen Wasser als heilkräftig beschrieben und als solches benutzt wird. Dem linken Ufer entlang mit vielen Ausblicken auf den romantischen See wartete das Restaurant Seeblick mit der schönen Terrasse auf die Wandernden.
Nach dem obligaten z’Vieri hiess es nochmals die Wanderschuhe schnüren. Bis zur Bushaltestelle Kreuzstrasse lag noch ein kurzer Marsch vor den Wandernden.
Es war ein wunderschöner Tag mit einer abwechslungsreichen Wanderung, die in schöner Erinnerung bleiben wird!