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5G-Antenne in Biglen: Gegner würden Einsprache weiterziehen

Im Biglen soll eine neue 5G-Antenne errichtet werden. Gegen dieses Bauvorhaben wurde Einsprache erhoben. "Ich glaube, wir haben gute Chancen", sagen die Einsprechenden.

Das Areal Mutti: Hier soll die Antenne gebaut werden. (Bild: zvg)
So oder ähnlich könne die Antenne in Biglen Aussehen: Eine Fotomontage mit eingefügter Antenne. (Bild: zvg)

Die Swisscom plant in Biglen den Bau einer 5G-Antenne auf dem Areal Mutti.  Den Standort dafür stellt die Espace Arena Emme AG zur Verfügung. Das Bauvorhaben wurde am 29. August 2019 im Anzeiger Konolfingen publiziert. Gegen dieses Vorhaben wurde mit insgesamt 229 Unterschriften Einsprache eingereicht.

 

Wie die Gegner der 5G Antenne im aktuellen "Biglenbach" schreiben, sind die Hauptargumente gegen die neue Antenne die Bedenken über eine mögliche schädigende Auswirkung der kurzwelligen Strahlung der 5G-Technologie. Sie argumentieren, dass die Unbedenklichkeit bis jetzt noch nicht eindeutig nachgewiesen sei.

 

"Ich glaube, wir haben gute Chancen"

Sollte die Einsprache vom Regierungsstatthalteramt abgelehnt werden, würden sie die Entscheidung wohl weiter ziehen, sagt Patrick Gehrig, einer der Einsprechenden. „Ich glaube, wir haben gute Chancen, sonst würde ich es nicht machen“, fährt er fort.

 

Esther Hüsler, Mediensprecherin für die Swisscom schreibt: "Zu hängigen Verfahren nimmt die Swisscom keine Stellung."  Zu den gesundheitlichen Bedenken schreibt sie, dass sich die Swisscom immer am die geltenden Grenzwerte in der Schweiz halte.

 

"Jeder hat das Recht eine Einsprache zu machen" sagt Beat Rüegsegger, Besitzer der Espace Arena. Ansonsten will auch er sich nicht zu dem noch laufenden Verfahren äussern.

 

 Der Entscheid des Regierungsstathalteramtes wird noch im Januar erwartet.


Autor
Melanie Burkhard, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 19.01.2020
Geändert: 19.01.2020
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