74 Wanderfreunde feiern auf der Moosalp
Bei strahlendem, sonnigem Wetter führte die 303. ZAK-Wanderung auf die Moosalp der Gemeinde Törbel im Wallis. 74 begeisterte Teilnehmende wurden von den sechs WanderleiterInnen und der ZAK-Präsidentin auf dieser attraktiven Wanderung begleitet.
Mit der Bahn reiste die grosse Gruppe in den für sie reservierten Plätzen über Thun nach Visp. Dort wurden sie von zwei Postautos erwartet, die sie in einer Stunde auf die Moosalp, auf 2'149 m brachte, wo sich ein wunderschönes, grandioses Bergpanorama vor ihnen öffnete.
Nach einer kurzen Begrüssung durch Christian Niederhauser, einem der Wanderleiter, wurden drei Gruppen gebildet. Vorgängig durfte aber das obligate gemeinsame Gruppenfoto nicht fehlen. Nun hiess es die Wanderschuhe schnüren.
Gruppe 1: Die ca. 2½-stündige Wanderung, geleitet durch Fritz Schafroth, führte von der Moosalp über den «Chalte Brunne» auf den «Stand» mit seiner beeindruckenden Rundsicht über die Bergwelt vom ganzen Wallis. Weiter ging es dem «Boniger-» und dem «Breitmattu-See» entlang Richtung «Breitmatte», «Treichelboden» mit dem Ziel Moosalp.
Gruppe 2: Der Wanderleiter Res Brechbühl führte seine Gruppe über eine abwechslungsreiche zweistündige Strecke zuerst zum romantischen «Breitmattusee». Nach einer kurzen Rast ging es gestärkt weiter durch die mystischen Lärchenwälder und Bergwiesen. Da genügend Zeit vorhanden war, machten einige unplanmässig einen Abstecher auf den «Stand» mit seiner großartigen Aussicht. Dem «Bonigersee» entlang erreichte die Gruppe wieder die Moosalp.
Gruppe 3: Mit dem Vorsatz «Gemütlichkeit» und kurze Wanderung von ca. 1 Std., startete der Wanderleiter Christian Niederhauser und seine Gruppe mit einem Kaffee im Restaurant Dorbia. Auf dem Wanderweg, gesäumt von Lärchen und Arven, ging es weiter über schon fast karge Bergwiesen zum «Treichelboden». Kurz vor der Moosalp kamen sie noch in den Genuss von einer grossen, gemischten Kuhherde. Imposant wirkten besonders die «Eringer» Kampfkühe mit ihren Hörnern.
Alle drei Gruppen wurden von den anderen drei WanderleiterInnen begleitet.
Bei der Ankunft im Restaurant Dorbia erhielten alle einen Schattenplatz unter einem zusätzlich von den Wirtsleuten aufgestellten Zelt. Anstelle des obligaten Nussgipfels kamen alle in den Genuss einer feinen, hausgemachten Beeren-Crèmeschnitte. Natürlich durfte ein Kaffee oder ein kühles Getränk dazu nicht fehlen.
Überraschend ertönten plötzlich Alphornklänge. Die «Alphorngruppe Chonufinge» war extra zum 25-jährigen Jubiläum angereist und blies einige Alphornstücke auf diesen grossartigen Instrumenten. Etwas Einmaliges, diese Melodien in der wundervollen Bergwelt geniessen zu dürfen. Die Begeisterung war gross.
Die ZAK-Präsidentin, Ruth Meinen, gab im Anschluss noch einen kurzen Rückblick über die vergangenen 25 Jahre. Sie dankte allen Anwesenden, dass sie an der Jubiläumswanderung teilnahmen und den WanderleiterInnen für ihren Einsatz über all die vergangenen Jahre. Vor dem Einsteigen in den Bus erhielten alle TeilnehmerInnen ein »Holz-Wänteli» mit der eingravierten Anschrift «25 Jahre ZAK». Dazu zur Stärkung auf der Heimreise ein «Güetzi» mit dem gleichen Schoggidekor. Das «Holz-Wänteli» wird hoffentlich in Zukunft an allen Rucksäcken auf den ZAK-Wanderungen zu sehen sein!
In Konolfingen angekommen, waren sich alle einig: Es war ein super Tag, gemeinsam unterwegs zu sein, Neues zu erleben und einfach geniessen zu dürfen!