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AGA 2020: "Die Sponsorinnen kamen von alleine"

Vom 17. bis 19. April findet auf dem Schlossmatt-Schulareal in Münsingen die Aaretaler Gewerbeausstellung (AGA) statt. Das 16-köpfige OK-Team um Präsident Reto Kaser steckt mitten in den Vorbereitungen. Unter dem Motto „Nichts liegt näher seit 150 Jahren“ feiert der Gewerbeverein Aaretal (GVA) sowohl sein eigenes letztjähriges Jubiläum, wie auch das diesjährige der Bank SLM.

Die letzte war vor fünf Jahren: Die AGA auf dem Areal der Schule Schlossmatt in Münsingen. (Bild: Archiv BERN-OST / Res Reinhard)

„Es ist alles aufgegleist, die Standeinteilungen sind gemacht und das Rahmenprogramm wird derzeit zusammengestellt“, fasst OK-Präsident Kaser den aktuellen Stand der Vorbereitungen zusammen. 104 Ausstellende werden bis jetzt an der AGA vertreten sein. „Drinnen hat es noch zwei freie Stände, draussen könnte man noch ein bisschen schieben“, sagt Kaser. Ihr Ziel seien hundert Ausstellende gewesen, was bei der letzten AGA vor fünf Jahren knapp nicht erreicht worden sei.

 

„Das Interesse des Gewerbes und die Bereitschaft, hier zu investieren sind da“, stellt Kaser fest. Der Fünfjahresrythmus sei offenbar gut, wäre er kürzer, wäre eine Teilnahme an der AGA wohl einigen zu teuer. Es sei auch kein Problem gewesen, Sponsorinnen zu finden. „Wir mussten nicht rumbetteln, die Firmen kamen von alleine“, sagt Kaser. Er wertet das als „ganz schönes Zeichen, dass die Firmen dahinterstehen, dass wir etwas Richtiges machen.“ Alle Geldgeberinnen seien übrigens aus dem Aaretaler Gewerbe.

 

Bank SLM und AGA feiern gemeinsam

Der erste Sponsorin sei – naheliegenderweise – die Bank SLM gewesen, welche auch gleich Hauptsponsorin des Anlasses ist. Sie feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. „Die Bank SLM ist ‚unsere’ Bank“, erläutert Kaser. Letztes Jahr feierte der GVA sein 150-Jahr-Jubiläum. Nach seinem erstem Jahr gründete der GVA die Bank SLM.

 

Passend dazu wählte das OK das diesjährige AGA-Motto „Nichts liegt näher seit 150 Jahren“. „Wir wollen aufzeigen, dass wir im Aaretal Tradition haben, dass hier seit 150 Jahren ein Gewerbeverein besteht“, sagt Kaser. Man schaue immer viel zu weit, gehe ins Internet, dabei habe man vor der Haustüre, was man brauche. An der AGA solle die gewerbliche Vielfalt in der Region aufgezeigt werden und auch, dass es sich lohne, das lokale Gewerbe zu berücksichtigen.

 

Die AGA wirkt

Ob genau diejenigen, die im Internet bestellen auch an die AGA kommen? Kaser sieht dies angesichts des „riesigen Menschenauflaufs“ der letzten beiden AGAs bestätigt. Zudem bekomme das Gewerbe derzeit einen Ruck. „Die Bevölkerung realisiert, dass da etwas ist“, sagt er. Auch viele der Firmen spürten einen direkten Effekt der Ausstellungen. So rühre der eine oder andere Auftrag jeweils von der AGA her.

 

Erste Fest-Acts bekannt

Nicht zuletzt lockt auch jeweils das Rahmenprogramm ein breites Publikum an die Ausstellung. Einige Namen stehen schon fest: „Wer wann spielt, ist noch nicht ganz spruchreif, aber es werden sicher die Tornados, die Bugshots , eine lokale Steelband, das Jodlerchörli Deheim und die Örgelichracher auftreten“, verrät Kaser.

 

Kulinarischer Anziehungspunkt ist die Festwirtschaft, welche unter dem Lead des Gasthofs Ochsen laufen wird. Neben diesem bieten im Festzelt die Metzgereien Nussbaum Münsingen und Nussbaum Wichtrach, sowie die Confiserie Berger und der Rosenbeck ihre Köstlichkeiten an.

 

„Am Freitag- und Samstagabend wird zudem die AGA-Bar von einer Firma und dem AGA-OK geführt“, sagt Kaser. Welche Unternehmen sich dort präsentieren wollen, steht aber noch nicht fest.

 

[i] Zur Webseite der AGA 2020 mit allen Informationen


Autor
Isabelle Berger, isabelle.berger@bern-ost.ch
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Erstellt: 12.02.2020
Geändert: 12.02.2020
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