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Abgewählte Bigler Gemeinderätin Regula König (FDP): "Ich bin ein Opfer des Proporz"

Die abgewählte Bigler Gemeinderätin Regula König (FDP) nimmt ihre Abwahl nicht persönlich. Enttäuscht sei sie zwar schon, sie sehe aber auch das Positive an der Situation.

Regula König ist von der Abwahl nicht überrascht. (Bild: zvg)
Bei den Gemeinderatswahlen in Biglen wurde nicht nur der abtretende Guido Heiniger durch seine Frau Marlis Heiniger (beide BDP) ersetzt, sondern auch eine bisherige Gemeinderätin abgewählt, die eigentlich wieder zur Verfügung gestanden wäre. Regula König (FDP) muss ihren Sitz zugunsten eines dritten SVP-Gemeinderats, Walter Studer, räumen.

Nicht überrascht

Gegenüber BERN-OST sagt König, sie sei von der Abwahl nicht überrascht worden. "Die FDP ist eine sehr kleine Partei in Biglen und ich wusste, dass meine Chancen nur klein sind", sagt sie. Sie nehme die Abwahl deshalb auch nicht persönlich. "Ich bin ein Opfer des Proporz". Biglen wählt seinen Gemeinderat, anders als viele kleine Gemeinden, im Proporzsystem. Das heisst, die Sitze werden gemäss der Listenstimmen auf die Parteien verteilt.

Mehr Zeit für die Grosskinder

Enttäuscht sei sie aber trotzdem, so König. "Wenn man eine Sache vier Jahre mit Herzblut betreibt, wäre es nicht gut, wenn man dann nicht enttäuscht wäre." Sie könne aber durchaus auch das Positive an ihrer Situation sehen. "Ich werde mehr Zeit haben für meine fünf Grosskinder und meine vielen Hobbies."

[i] Siehe auch News-Artikel "Gemeinderatswahlen Biglen: Regula König (FDP) abgewählt" vom 29.11.2015...

Autor
Anina Bundi, anina.bundi@bern-ost.ch
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Erstellt: 01.12.2015
Geändert: 01.12.2015
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