An einem Altweibersommertag durchs Köniztäli
Nach einem regnerischen, unfreundlichen Tag begrüsste am nächsten Morgen ein wunderschöner Herbsttag mit einem stahlblauen Himmel und strahlendem Sonnenschein die ZAK-Wandergruppe. 33 erwartungsvolle Augenpaare richteten sich auf den Wanderleiter, Fritz Schafroth, der das Tagesprogramm erklärte.
Mit der Bahn erreichte die grosse Wandergruppe von ZAK (Zäme aktiv Konolfingen) den Ausgangspunkt Köniz. Gestartet am Bahnhof wanderten sie durch das Dorf Richtung Blinzern. Bis zum Chüeschattewald ging es «obsi» und man konnte die umliegenden Dörfer der Stadt Bern von oben betrachten. Neben dem Wanderweg grasten die Kühe genussvoll das spärliche Gras. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg durch den herbstlichen Wald erreichte die Gruppe das Jennershaus und eine kurze Trinkpause war angesagt. Von oben herab grüsste der Gurtenturm vom Berner Hausberg.
Durchs Köniztäli
Nun ging es hinauf und hinunter. Durch einen schmalen absteigenden Pfad runter nach dem Rossacher und dem Trottenbühl erreichte die Gruppe das Köniztäli. Trotz Stadtnähe ist das Köniztäli sehr ländlich. Beim Trottenbühl (erstmal erwähnt im 1529) konnten alle noch den kleinen Rebberg mit den farbigen Herbstblättern, leider ohne Trauben, betrachten. Dem Waldrand entlang mit Blick auf die malerische Landschaft und den vereinzelten Bauernhöfen winkte der Rastplatz für den Mittagshalt.
Über einen weiteren kurzen Aufstieg erreichten die Wandernden die Höhe von Breitägerten. Vor aller Augen öffnete sich ein Panorama mit dem Blick auf die frisch verschneiten Berge vom Berner Oberland bis zur Schrattenfluh mit dem Schibegütsch. Nach einem abschüssigen Weg durch das Einfamilienhausquartier winkte das Tagesziel. Im Ristorante «Il Brunello» genossen alle den Kaffee und einmal nicht die Nussgipfel. Die einfachen Buttergipfeli haben auch sehr gut geschmeckt. Das schönste Herbstwetter begleitete die ZAK-Wandernden bis nach Hause.