Arniacher bleibt für Fussballer geschlossen
Der Sportplatz Arniacher in Grosshöchstetten ist ab sofort bis voraussichtlich im Frühling gesperrt. Grund ist der schlechte Zustand des Rasens. Für den FC Grosshöchstetten-Schlosswil bedeutet dies, dass Trainings und Spiele auf andere Anlagen verlegt werden müssen.
Der Fussballplatz Arniacher ist nicht mehr bespielbar. Deshalb hat die Gemeinde Grosshöchstetten den Sportplatz für jegliche Nutzung gesperrt. Geplant sind unter anderem Schonungsmassnahmen, Nachsaaten, Vertikutierungsarbeiten (Anritzen der Grasnarbe) und weitere Arbeiten an der Rasenfläche.
Rasen soll regenerieren
Die Wiedereröffnung wird für nächsten Frühling angestrebt. Ob der Platz dann wieder genutzt werden kann, hängt laut Mitteilung des FC Grosshöchstetten-Schlosswil von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere die Witterung und die Verfügbarkeit von Wasser für die Bewässerung.
Trainings und Spiele müssen verlegt werden
Für den FC Grosshöchstetten-Schlosswil bedeutet die Sperrung einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand. Der Trainings- und Spielbetrieb muss bis auf Weiteres auf anderen Anlagen stattfinden. Die Anpassungen werden laufend vorgenommen und den betroffenen Mannschaften direkt mitgeteilt.
«Der Vorstand setzt alles daran, die gerade erst beginnende Saison durchführen zu können», schreibt der Verein.
Verein spricht von Existenzgefährdung
Der Sportplatz Arniacher war bereits in der Vergangenheit während längerer Zeit nicht nutzbar. Nun wird er nach weniger als zwei Jahren erneut für einen längeren Zeitraum gesperrt. Der Verein bezeichnet die Situation als «mittelfristig existenzbedrohend».
Als Grund nennt der FC Grosshöchstetten-Schlosswil die fehlende Planungssicherheit. «Ohne verlässlich nutzbare Infrastruktur ist ein geordneter Trainings- und Spielbetrieb kaum planbar», schreibt der Verein. Betroffen seien neben den Aktivmannschaften auch der Juniorenbereich sowie die Zusammenarbeit mit Sponsoren und Partnern.
«Gemeinsam hoffen wir, dass der Sportplatz Arniacher nach erfolgreicher Regeneration möglichst bald wieder für den Fussballbetrieb zur Verfügung steht», schreibt der Verein abschliessend.