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Automobil - Marcel Steiner will den Spiess im Wallis umdrehen

Quelle
Berner Zeitung BZ

Marcel Steiner aus Oberdiessbach möchte die Dominanz von Eric Berguerand durchbrechen.

Der Oberdiessbacher Marcel Steiner (hier beim Gurnigelrennen 2017). (Foto: Walter Pfäffli)

Der Walliser Pilot Eric Berguerand ist in diesem Jahr der ganz grosse Dominator bei der Schweizer Bergmeisterschaft. Nimmt man die letzten zwei Rennen aus dem Jahr 2018 mit in die Rechnung, ist der Formel-3000-Pilot aus Charrat bei Martigny schon seit fünf Rennen ungeschlagen und führt die Gesamtwertung souverän an. Morgen hat der Walliser bei seinem Heimrennen Ayent–Anzère die Chance, seine imposante Serie sogar weiter auszubauen. Einen Strich durch die Rechnung machen möchte ihm bei der 44. Auflage der Traditionsveranstaltung im Wallis der Oberdiessbacher Rennfahrer Marcel Steiner. Der 44-jährige Schweizer Bergmeister der Rennsportfahrzeuge im Jahr 2017 gilt zusammen mit dem Walliser Joël Volluz als grösster Herausforderer von Seriensieger Berguerand.

 

Steiner ist nach drei Niederlagen gegen Berguerand in dieser Saison hoch motiviert, den Spiess endlich umzudrehen: «Es wird sicher schwierig. Mal schauen, wie sich der neue Belag auswirken wird. Aber ich werde mich im Wallis den Einheimischen nicht einfach so kampflos geschlagen geben», erklärt Steiner mit viel Zuversicht. Der Oberdiessbacher Pilot weiss genau, wie man die Strecke Ayent–Anzère möglichst schnell meistert, stand er im Wallis doch bereits in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2017 zuoberst auf dem Podium.


Autor*in
Adrian Lüpold, Berner Zeitung BZ
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Erstellt: 26.07.2019
Geändert: 26.07.2019
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