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Zauberlinse: "Es war irgendwie klar, dass es im Mittelalter weitergeht"

Die Premiere des neuen Zauberlinse-Musicals ist bereits ausverkauft. Unter den Zuschauern werden auch einige Prominente sein: Adrian Stern, Ritschi und der frisch gekrönte Schwingerkönig Christan Stucki. Denn sie haben selber bei der Produktion der Konolfinger Autorin Mirjam Gygax mitgewirkt. Die Autorin ist im Hinblick auf die Premiere "nervöser denn je", wie sie sagt.

Intensive Probenarbeit. Mirjam Gygax (Dritte von Rechts) mit den jungen Musical-Darstellerinnen im Schloss Thun. (Bilder: zvg)

Frau Gygax, Sie stecken ja gerade in den Proben für das Musical "Phips und die Zauberlinse im Mittelalter". Wie laufen die Proben?

Mirjam Gygax: Die Proben sind gut angelaufen. Wir haben 22 motivierte Kinder zwischen 7 und 15 Jahren, die das Musical zum ersten Mal auf die Bühne bringen. Unterstützt werden sie von mir und der Theaterpädagogin Maria Berchtold. Wir haben uns ein ergeiziges Ziel gesetzt: In nur sieben Proben soll das Stück bühnenreif sein. Deshalb wird konzentriert und intensiv gearbeitet, was allen viel abverlangt. Aber bisher läuft es prima.

 

Was ist Ihre Aufgabe während der Proben?

Als Autorin bin ich hauptverantwortlich für das Stück. Die szenische Inszenierung überlasse ich Maria Berchtold, die viele tolle Ideen einbringt. Alles Musikalische, die Beschaffung der Requisiten und Kostüme, die Planung vor Ort und das Drehbuch liegen in meiner Verantwortung. Zu zweit betreuen wir die Proben und alle Anliegen der Kinder.

 

Zum Beispiel?

Wo sie genau stehen sollen, wann ihr Einsatz ist, ob sie den Text anpassen dürfen oder auch, ob ihre Tante auch an die Vorstellung kommen kann.

 

Dies ist bereits Ihr drittes Lern-Abenteuer. Was genau heisst denn eigentlich Lern-Abenteuer? Und wie wird dies auf der Bühne umgesetzt?

Die magische Zauberlinse-Kamera ermöglicht es Phips und seinen Freunden, durch die Zeit zu reisen. So lernen sie fremde Welten kennen. In der Geschichte und in den Liedern ist viel Wissenswertes über die jeweilige Zeit verpackt, so dass man beim Zuhören ganz viel über das Leben damals erfährt. Dabei orientiere ich mich als Lehrerin am Lehrplan der Schule und möchte den Kindern den Unterrichtsstoff auf spannende Weise im Hörspiel vermitteln.

 

Warum haben Sie das Thema Mittelalter ausgewählt?

Nach dem ersten Thema Steinzeit und dem zweiten Thema Mondfahrt/Weltraum war es irgendwie klar, dass es mit dem Mittelalter weitergeht. Ich mag die Themen, die ich auch in der Schule gerne mit den Kindern behandle und die genügend Stoff für eine Geschichte liefern.

 

Die CD-Produktion ist ja bereits fertig. Da haben auch einige Prominente mitgewirkt. Werden sie auch an die Premiere in Thun kommen?

Ich freue mich sehr darüber, dass alle Prominenten für die Vernissage zugesagt haben. Adrian Stern, Ritschi und auch der frisch gekrönte Schwingerkönig Christan Stucki werden dabei sein.

 

Die Premiere ist ja bereits ausverkauft. Sind Sie vor so einer Vorstellung noch aufgeregt?

 

Und wie! Es ist grossartig, dass die 200 Plätze bereits besetzt sind – Aber das macht uns umso nervöser. Werden wir alles wie geplant umsetzen können? Werden alle ihren Text wissen? Versteht man die Dialoge? Klappt es mit der Technik? Es bleibt spannend.

 

[i] Die Vorstellungen des Musicals "Phips und die Zauberlinse im Mittelalter" finden am Mittwoch, 18. September und Donnerstag, 19. September jeweils im 17 Uhr im Schloss Thun statt. Die Premiere ist bereits ausverkauft, für den Donnerstag sind noch Karten erhältlich. Zum Musical gibt es auch eine CD, die via Website des Vereins Zauberlinse bestellt werden kann.

www.zauberlinse.ch


Autor
Annalisa Hartmann, annalisa.hartmann@bern-ost.ch
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Erstellt: 09.09.2019
Geändert: 09.09.2019
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