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Badi Grosshöchstetten: Geld reicht auch noch für Eingangsbereich

Nachdem bereits der Beitrag aus dem Sportfonds zur Sanierung des Freibads Grosshöchstetten höher ausfiel als erwartet, kosten nun auch die Arbeiten weniger. Der Gemeinderat will deshalb auch den Eingangsbereich des Bads sanieren.

Die Föhre und die Betonrohre kommen weg, die Zufahrtsrampe wird verschoben. (Bild: grosshoechstetten.ch)

Die Arbeiten zur Sanierung des Freibads von Grosshöchstetten verlaufen finanziell positiver als erwartet. Bis auf wenige Arbeiten im Umfang von total 50'500 Franken seien bis heute alle Aufträge vergeben, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Er rechnet damit, dass die Gesamtkosten deutlich unter den genehmigten 3.5 Millionen Franken bleiben werden. 

 

150'000 für den Eingangsbereich

Da damit die sowieso schon eingestellte Reserve im Sanierungsbudget nicht nur erhalten bleibt, sondern sogar grösser geworden ist, soll nun auch der Eingangs- und Parkplatzbereich saniert und verschönert werden. Da es sich um eine Projektanpassung handelt, musste der Gemeinderat darüber befinden und die Kosten von 150'000 bewilligen.

 

Im Bereich der heutigen Zufahrtsrampe werden die aufgestellten Betonrohre entfernt und die Rampe an die Südseite des Parkplatzes verlegt und neu erstellt. Eine parallel geführte, neue Treppe ermöglicht vor und nach der Freibadsaison einen unabhängigen Zugang zum Beachvolleyballfeld.

 

"Eine gescheite Lösung"

Im freiwerdenden Raum soll ein attraktiver Spiel- und Aufenthaltsbereich entstehen. Wie er genau aussehen wird, ist laut Gemeindepräsidentin Christine Hofer (EVP) noch nicht definiert. "Vielleicht ein Tisch und ein paar Stühle, vielleicht auch ein kleines Spielgerät. Es soll einfach schön und gemütlich werden." Über die Klinge springen muss die Föhre, die heute da steht und mit ihren fallenden Nadeln das Schwimmbadpersonal auf Trab hält. "Im Projekt hatten wir für den Bereich zuerst nur einen ganz kleinen Betrag vorgesehen, weil das Bad selber Priorität hat. Aber es macht natürlich Sinn, hier grad in einem Wisch eine gescheite Lösung zu suchen."


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pd/abu, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 13.02.2020
Geändert: 13.02.2020
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