Hochwasserschutz

Bauarbeiten an der Chise starten

Diese Woche haben in Konolfingen und Herbligen die ersten Bauarbeiten für den verbesserten Hochwasserschutz an der Chise begonnen. In Konolfingen wird ein Damm ausgebaut, in Herbligen wird das Gerinne verbreitert.

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Entlang der Chise wird am Hochwasserschutz gearbeitet. (Foto: Archiv BERN-OST)

Mit den begonnenen Bauarbeiten entlang der Chise setzt der Wasserbauverband Chisebach die Wasserbaupläne für die Gemeinden entlang der Chise schrittweise um. Ziel ist ein ausreichender Hochwasserschutz für die Gemeinden entlang der Chise.

 

Erste Etappen in Konolfingen und Herbligen

In Konolfingen wird der Damm entlang des Gwärbkanals ausgebaut. Zudem wird eine neue Sammelleitung für Regenwasser erstellt.

 

In Herbligen wird das Gerinne verbreitert, damit mehr Wasser abfliessen kann. Gleichzeitig wird die Längsvernetzung des Gewässers verbessert. Dadurch sollen sich insbesondere Fische künftig flussauf- und flussabwärts bewegen können.

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Während der Bauarbeiten bleibt der Uferweg entlang der Chise in Herbligen gesperrt. (Plan: Wasserbauverbund Chisebach)

Weitere Massnahmen geplant

Die Pläne für den Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Chise reichen bis in die 70er-Jahre zurück. 1977 führte ein schweres Hochwasser zu grossflächigen Überschwemmungen und erheblichen Schäden.

 

Das Hochwasserschutzkonzept sieht verschiedene Massnahmen entlang der Chise vor. Im Groggenmoos östlich von Zäziwil wurde bereits ein Rückhalteraum realisiert. Ein weiterer Rückhalteraum im Hünigenmoos oberhalb von Konolfingen befindet sich in Planung.

 

Die Wasserbaupläne für Konolfingen sowie für Herbligen, Oppligen und Kiesen wurden von den zehn Verbandsgemeinden und vom Kanton genehmigt. Die nun gestarteten Arbeiten bilden die ersten Umsetzungsetappen.

Bund und Kanton übernehmen Teil der Kosten

Für das Projekt im unteren Chisental sind Gesamtkosten von 21,5 Millionen Franken veranschlagt. Ein grosser Teil der Kosten wird durch Beiträge von Bund und Kanton finanziert. Die Mobiliar beteiligt sich mit 350'000 Franken an den Kosten. Der BKW Ökofonds sowie der Renaturierungsfonds des Kantons Bern mit je 140'000 Franken.


Autor:in
pd/rb, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 25.09.2026
Geändert: 25.09.2026
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