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Neue Landi Konolfingen: Spatenstich ohne Festivitäten

Nachdem die Landi Aare endlich die Baubewilligung erhalten hat für den neuen Laden in Konolfingen, haben gestern mit dem offiziellen Spatenstich die Arbeiten begonnen. Der Anlass fand im kleinen Rahmen statt.

Die Verantwortlichen des Ladenbauprojektes auf der Tonismatte. (Bild: zvg)
So wird die neue Landi aussehen. (Bild: zvg/Strüby Konzept AG)

Gestern Mittwoch hat die Landi Aare Genossenschaft in Konolfingen Spatenstich gefeiert. Mit dem Akt erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten auf der Tonismatte, wo die Landi für neun Millionen Franken einen grossen Laden bauen will.

 

Allerdings: Der Anlass war nicht öffentlich und es gab auch keinen Apéro danach, so wie das sonst üblich ist. "Es war eine kurze, trockene Sache, ohne weitere Festivitäten. Coronakonform halt", sagt Landi-Aare-Geschäftsführer Beni Knecht. "Wir wollten die symbolische Geste aber trotzdem durchführen. Schliesslich sind wir in Sachen Schutzkonzepte mittlerweile richtig gestählt."

 

Der Spatenstich erfolgte im Beisein einer Delegation der Verwaltung und Geschäftsleitung der Landi Aare, einer Vertretung des Architekturbüros Strüby Konzept AG aus Seewen/SZ, welches den Bau leitet, und einer Vertretung der Konolfinger Baufirma C. Bay AG, die einen Grossteil der Arbeiten ausführen wird.

 

Nachdem sich das Bewilligungsverfahren in die Länge gezogen hatte (BERN-OST berichtete), soll es jetzt zügig vorwärts gehen. Schon im September will die Verwaltung der Genossenschaft von Worb nach Konolfingen in die neuen Büros im 1. Stock des Neubaus ziehen. Weitere Gewerbe- und Büroflächen von total rund 300 Quadratmeter im 1. Obergeschoss werden zur Vermietung ausgeschrieben.

 

Im Dezember soll der Laden im Erdgeschoss eröffnet werden. Die Ladenfläche beträgt rund 805 Quadratmeter und ist eingeteilt in Innen- und Aussenverkauf. Es hat 49 Gratis-Parkplätze, zwei davon mit Elektro-Ladestation. 

 

Die neue Landi wird mit viel Holz gebaut. Dadurch soll sich der ländliche Ursprung der Landi bereits am Gebäude widerspiegeln, heisst es in der Medienmitteilung. Auf dem Dach des Gebäudes wird eine 60 Kilowatt Photovoltaikanlage installiert. Der erzeugte Solarstrom wird direkt auf dem Areal verbraucht.


Autor*in
pd/abu, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 18.02.2021
Geändert: 18.02.2021
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