Bei den Pfadiheimen tropft es durchs Dach
Die Dächer der drei Pfadiheime in Worb und Rüfenacht müssen saniert werden. Die Pfadi Worb sammelt dafür bis zu 60'000 Franken. Nach zwei Wochen sind 5500 Franken zusammengekommen.
Die Pfadi Worb besitzt zwei Pfadiheime. In Worb stehen zwei Baracken, der Rundbau befindet sich in Rüfenacht. Nun müssen die Dächer der Gebäude saniert werden. Die Bausubstanz ist in die Jahre gekommen.
«In einer der Baracken in Worb stehen Tische und Sofas. Dort basteln wir, schauen Filme oder spielen», sagt Abteilungsleiterin Livia Santschi, in der Pfadi «Felice» genannt. Im anderen Heim befinden sich ein grosser Raum, eine Küche, ein Raum für die Leiter:innen mit viel Material und voller Erinnerungen.
Der Rundbau in Rüfenacht verfügt über einen grossen Raum für verschiedene Aktivitäten. «Wir vermieten ihn oft für Feste an Privatpersonen und Vereine», sagt Felice. Diese Vermietungen bringen der Pfadi wichtige Einnahmen. «Damit finanzieren wir auch einen Teil des Pfadialltags.»
Rucksäcke stehen bald nicht mehr im Trockenen
Die Sanierung ist bei allen drei Gebäuden wichtig. Besonders sichtbar sind die Schäden in Worb. «Dort bestehen die Dächer aus Wellplatten. Beim Vordach tröpfelt es bereits ein wenig durch», sagt Felice.
Noch stehen die Rucksäcke unter dem Vordach im Trockenen. Das könnte sich bald ändern. «Es ist eine Frage der Zeit, bis unsere Rucksäcke dort nicht mehr trocken bleiben.» Für Felice ist klar: «Innerhalb der nächsten anderthalb Jahre müssen wir die Dächer sanieren.» Auch in Rüfenacht besteht Handlungsbedarf. Dort ist das Dach beim Pfadiheim laut Felice in die Jahre gekommen.
Ziel sind 60'000 Franken
Die Finanzierungsschwelle des Crowdfundings liegt bei 15'000 Franken. Damit kann die Pfadi die beiden Dächer in Worb sanieren. Für den Rundbau in Rüfenacht braucht es mehr Geld.
Mit dem Wunschbetrag von 60'000 Franken lassen sich alle drei Dächer erneuern. Das Geld fliesst in das Material und die Arbeiten der Handwerker.
Einen Teil der Kosten kann die Pfadi selbst tragen. «Ein wenig eigene Mittel haben wir bereits», sagt Felice. Weitere Finanzaktionen sind geplant. Die Gemeinde hat die Pfadi noch nicht um einen Beitrag gebeten. «Wir schauen zuerst, wie viel Geld zusammenkommt. Sehr wahrscheinlich werden wir danach noch auf die Gemeinde zugehen.»
Die Spenderinnen und Spender erhalten je nach Höhe ihres Beitrags eine Gegenleistung der Pfadi, wo sie aktiv am Basteln und Vorbereiten ist.
«Irgendeinen Weg werden wir finden»
Die Pfadi hat für das Crowdfunding viel Werbung gemacht. Nach zwei Wochen waren bereits 5500 Franken zugesagt. «Der Start ist gut gelaufen», sagt Felice.
Falls die Sammlung ihr Ziel verfehlt, muss die Pfadi nochmals über die Bücher. «Dann würden wir konkrete Spendenanfragen machen», sagt Felice. Einen genauen Ersatzplan gebe es noch nicht. «Wir pokern darauf, dass es klappt. Irgendeinen Weg werden wir finden.»
Jetzt die Pfadi Worb unterstützen: Crowdfunding Pfadi Worb