Der Emme entlang der Hitze getrotzt
Ein heisser Sommertag war angesagt. Trotzdem konnte die ZAK-Wanderleiterin Marlis Mosimann 19 hitzefeste Wanderfreunde am Bahnhof Konolfingen begrüssen.
Gestartet wurde beim Bahnhof Emmenmatt. Entlang dem rechten Ufer der Emme, auf dem Naturweg unter dem Dach der schattigen Uferbäume, erreichte die Gruppe bald die Brunnmattbrücke aus dem Jahr 1836. Ein Blick durch die Brückenpfeiler zeigte, wie wenig Wasser die Emme nach diesem Hitzesommer noch führte. Ein kleineres Rinnsal! Weiter führte der Weg über einen Pfad dem linken Ufer entlang. Kurz vor Schüpbach bei der «Emmen-Schwelle» gab es einen kurzen Trinkhalt, den alle reichlich verdienten.
Beim fliessenden Brunnen vor dem Gasthof Emmenbrücke konnten alle ihre Hände und Arme ins kühlende Nass eintauchen - stand doch die letzte Etappe Richtung Signau in der prallen Sonne bevor. Beim «Sängeli», kurz vor dem Ziel, winkte in der Ferne der Kirchturm. Nach einem kurzen Treppenabstieg beim Pfarrhaus erreichten alle glücklich das Restaurant Bahnhof. Auf der lauschigen Gartenterrasse unter dem schattigen Blätterdach genossen alle das wohlverdiente z’Vieri.
Müde, aber zufrieden bestiegen alle den Zug nach Hause.