Ehemaliger Nationalspieler kommt zurück
Die Unihockey Tigers besetzen ihre sportliche Führung neu. Mit Benjamin Lüthi kehrt ein langjähriger Spieler und Trainer in den Verein zurück und übernimmt künftig Verantwortung auf strategischer Ebene.
Die Unihockey Tigers verstärken ihre sportliche Leitung. Mit Benjamin Lüthi übernimmt ein vereinseigener Fachmann gemeinsam mit Björn Siegenthaler die Funktion als Head of Sport. Gleichzeitig wird Lüthi im Vorstand den Bereich Sport vertreten und den im Sommer kürzertretenden Co-Präsidenten Björn Siegenthaler ersetzen.
Siegenthaler sagt zur Verpflichtung: «Benj ist ein Wunschtransfer. Der Wert kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das gelingt nicht jede Saison, umso mehr freue ich mich auf die gemeinsame Arbeit mit ihm.»
Breite Erfahrung im Leistungssport
Lüthi bringt Erfahrung als Spieler, Trainer und Funktionär mit. Seine Karriere begann bei Torpedo Gauchern sowie bei UH Zäziwil-Gauchern/Unihockey Tigers. Es folgten über 400 Nationalligaspiele im Emmental und 35 Einsätze für die A-Nationalmannschaft. Später war er als Spielertrainer beim UHT Schüpbach tätig.
Seit rund 20 Jahren arbeitet Lüthi als Trainer beim UHC Thun. Aktuell betreut er als Co-Headcoach das U18A-Leistungsteam. Auch ausserhalb des Spitzensports ist er aktiv, unter anderem beim Verein Unihockey für Strassenkinder. Beruflich ist Lüthi als Abteilungsleiter Bildung, Kultur, Sport der Gemeinde Spiez tätig.
Fokus auf Nachwuchs und Zusammenarbeit
In seiner neuen Funktion will Lüthi die sportliche Ausrichtung der Tigers weiterentwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Nachwuchs, der Trainerausbildung und der Zusammenarbeit in der Region.
Gemeinsam mit Nachwuchsverantwortlichem Aldo Casanova soll die Ausbildung strukturiert und weiterentwickelt werden. Lüthi formuliert die Zielsetzung so: «Mein Ziel ist es, den Junioren im Emmental optimale Voraussetzungen zu bieten, damit sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können und langfristig zu Topspielern heranwachsen.»
Weiter sagt er: «Wenn wir gemeinsam konsequent arbeiten, können wir den Talenten im oberen Emmental die Basis für den nächsten Schritt im Leistungssport geben. Das soll unser Anspruch sein.»
Ausrichtung auf nationale Strategie
Mit der personellen Verstärkung stellt sich der Verein auch auf die Anforderungen der nationalen Strategie «Unihockey 2025» ein. Diese verlangt unter anderem klar definierte Strukturen und eine professionelle sportliche Leitung bei künftigen Zentrumsvereinen.