Ein Dorf, ein Fest, ein Film
Ein eigens produzierter Film, ein Dorffest und ein Zwetschgenkuchen-Märit: Am 13. September findet rund um die reformierte Kirche der «Konolfinger Bettag» statt. Ergänzt wird der Anlass durch Musik und Angebote für Kinder.
Im Mittelpunkt des Fests steht die Premiere eines Films, für den Menschen aus Konolfingen in ihrem Alltag besucht wurden – am Küchentisch, im Stall oder im Garten. In persönlichen Gesprächen erzählen sie von ihrem Leben, ihren Überzeugungen und ihrem Blick auf das Zusammenleben im Dorf.
«Ursprünglich wurde der Bettag eingeführt, um das Gemeinsame zu stärken. Uns hat interessiert, was dieser Gedanke heute für unser Zusammenleben bedeutet», sagt Christina Marbach-Zwygart vom Projektteam.
Zwetschgenkuchen für alle
Der Film ist Teil eines Dorffests, das Raum für Begegnungen schafft. Rund um die reformierte Kirche gibt es Musik, ein Kinderprogramm und Zwetschgenkuchen für alle, gebacken von Vereinen und Gruppen aus Konolfingen. Nach der Filmpremiere besteht Gelegenheit, den Nachmittag bei Essen und Gesprächen ausklingen zu lassen.
Ein Feiertag mit Geschichte
Ausgangspunkt des Konolfinger Projekts ist der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag. Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts eingeführt – als verbindender Feiertag in einer Zeit politischer und konfessioneller Spannungen. Die reformierte Kirchgemeinde greift den Gedanken des Bettags auf und fragt, welche Bedeutung er heute noch haben kann.
Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich hier.