Jahrgängertreffen von Stettlen, Bolligen und Vechigen

Ein paar alte Schulschätze und viel «Weisch no?»

Vor dem grossen Schwingfest fand in Stettlen ein grosses Jahrgängertreffen statt. Eingeladen: Alle, die jemals in Bolligen, Vechigen oder Stettlen zur Schule gingen. Einzeln oder gruppenweise, betagt oder jung, der Region Treugebliebene oder Ausgewanderte – an diesem Anlass trafen über 1200 Ehemalige aufeinander, tauschten Erinnerungen und schmunzelten über Anekdoten und erste Liebesgeschichten.

image 979539
Daniel Schaffer (links) und Marianne Zahn (vorne rechts) gehören zur Gruppe der Jahrgänger 1952 bis 1957, die sich regelmässig treffen. Den Grossanlass finden sie dennoch besonders toll. (Foto: cw)

Ab dem späten Nachmittag trudeln sie in Stettlen ein: Jugendliche, Mittelalte und Pensionierte von nah und fern, 1200 Angemeldete, viele Spontangäste. Allein oder in Gruppen stehen sie unter den gelben Sonnenschirmen vor dem Festzelt, geniessen die anfangs noch warme Sonne, plaudern und schauen sich neugierig um: Es ist das grosse Jahrgängertreffen der Gemeinden Bolligen, Vechigen und Stettlen, geladen sind alle mit Jahrgang 2010 und älter.

 

Erst wenige Gruppen im Festzelt

Schnell wächst die Schlange beim Bierstand vor dem Festzelt, schnell steigt auch der Lärmpegel, immer wieder ertönt fröhliches Auflachen oder erfreutes «Nein, du bist auch da!». Das Festzelt ist noch fast leer, nur ein paar Gruppen haben bereits ihren Jahrgängertisch gefunden und sich gemütlich daran niedergelassen. Zum Beispiel die Gruppe rund um Daniel Schaffer, alle mit den Jahrgängen 1952 bis 1957. «Bei uns muss sich niemand wundern, ob wir einander noch kennen», sagt er zufrieden, und deutet auf sein Tischgegenüber.

image 979536
Der «Elitetisch» mit Fritz, Hans, Ernst und Ueli, die einander immer wieder gerne treffen. (Foto: cw)

Auch Brüder und Söhne sind dabei …

Marianne Zahn, die auf der anderen Seite des Tisches sitzt, organisiert für diese Jahrgänge regelmässige Zusammenkünfte, sie treffen einander ungefähr alle zwei Jahre und kennen sich gut. «Am elften Elften um elf Uhr elf hatten wir schon unser elftes Treffen», freut sich Schaffer. Dieses Jahrgängertreffen ist dennoch für alle etwas Besonderes: Ein Zusammenkommen zahlreicher Klassen aus mehreren Generationen, auch zwei seiner drei Brüder sind mit ihren Schulkolleginnen und -kollegen da, sein Sohn samt Kollegen ebenfalls. 

 

… ebenso ein «Elitetisch»

Das gäbe ein schönes Generationenbild vom Jahrgängertreffen, findet Schaffer, und schaut sich suchend um, aber der Junior ist in der Menge unterwegs und nicht zu sehen. Dafür ruft eine Vierergruppe etwas weiter unten an Schaffers Tisch aufgekratzt, sie seien hier ja eigentlich der Elitetisch: Fritz, Hans, Ernst und Ueli, vier Männer mit Jahrgang 1955, die nicht mehr alle in Stettlen wohnen, sich aber immer noch heimisch fühlen und ihr regelmässiges Zusammentreffen sichtlich geniessen. Ihren feinen Scherzen ist anzumerken, dass ihnen wohl ist miteinander.

image 979535
Susanne Kobel (links) und Annerös Zingg sassan seit der fünften Klasse immer nebeneinander und sind in Kontakt geblieben. (Foto: cw)

Seit der fünften Klasse nebeneinander

Susanne Kobel und Annerös Zingg stehen ebenfalls neben diesem Tisch, sie machen einen Schritt zur Seite, um die Helfenden durchzulassen, die schon die ersten Teller mit Bratwurst und Pommes vorbeitragen, dann reden sie angeregt weiter. Die beiden sind ebenfalls mit der Gruppe von Daniel Schaffer und Marianne Zahn verbandelt, sie haben Jahrgang 1953, und sind von der fünften bis zur neunten Klasse stets nebeneinander gesessen. Auch als Erwachsene haben sie den Kontakt aufrecht erhalten: Sie wohnen heute einen halben Kilometer voneinander entfernt und hatten ungefähr zur selben Zeit Kinder, Annerös zwei Söhne, Susanne drei Töchter. Auch wenn ihr Treffen daher nichts Aussergewöhnliches ist, schätzen sie doch den besonderen Rahmen dieser Grosszusammenkunft.

Zigarettenrauch und Speckduft

Draussen schiebt sich die Menge langsam von den Sonnenschirmen in Richtung Zelteingang. Es riecht nach einer Mischung aus Zigarettenrauch, Gras und gebratenem Speck: Zwar haben die meisten erst ein Bier oder Mineral vor sich stehen, aber aus der Küche dampft es immer mehr. Inzwischen eilen schon etliche Helferinnen und Helfer in den gelben Shirts durch die Tischreihen.

image 979534
Andreas Lehmann mit Silvia Schmid (links) und Judith Riesen: Bis zur vierten Klasse zusammen, dann trennten sich die Wege. (Foto: cw)

Ob er wohl noch jemanden erkennt?

Vor dem Festzelt haben sich immer mehr Gruppen gefunden. Daneben wandern noch ein paar Einzelpersonen zwischen den Sonnenschirmen umher, halten sich an einem Bier fest und lassen den Blick suchend schweifen: Nicht alle haben sich mit früheren Klassenkameradinnen und -kameraden verabredet, einige wagen sich allein ins Gewühl. Andreas Lehmann, 60, ist einer von ihnen. Aufrecht steht er unter einem Sonneschirm und späht aufmerksam in die wachsende Menge, gespannt, ob irgendwo ein bekanntes Gesicht auftaucht. «Meine letzte Klassenzusammenkunft hatte ich vor 30 Jahren», sagt er. «Ich weiss nicht, ob ich überhaupt noch jemanden erkenne.»

«Klassenübergreifend ist eine super Idee»

Einige alte Bekannte sieht er zwar regelmässig in Stettlen, wo er abgesehen von seiner Ausbildungszeit und einer Weltreise zeitlebens gewohnt und im Turnverein mitgemacht hat. Ob er sich aber noch an «Ausgewanderte» erinnert, zeigt sich erst eine halbe Stunde später, als ihn eine blondgelockte Frau mit Brille umarmt: Sandra Schmid und er waren während der ersten vier Schuljahre in derselben Klasse, später trennten sich ihre Schulwege. Auch Judith Riesen, die jetzt hinzutritt, war mit ihnen in der Klasse, allerdings zeitlich um ein Jahr verschoben, wie Sandra Schmid ausrechnet. Sie strahlt alle an und deutet dann um sich. «So ein cooler Anlass und so eine super Idee, einmal alle klassenübergreifend einzuladen.»

image 979533
Martina Gomez (links) organisierte das Jahrgängertreffen, ihre Mutter Kathrin Oppliger (rechts) und deren langjähriger Freundin Veronika Flückiger Hänni (Mitte) trommelten halb Ferenberg zusammen . (Foto: zvg)

Nur: Wie wurde eingeladen?

Sie wundert sich – wie andere später auch –, auf welchem Weg wohl die Einladungen verschickt worden seien: «Ich habe eher zufällig vom Jahrgängertreffen erfahren.» Dieses Rätsel kann Martina Gomez lösen, sie ist für die Unterhaltung an diesem Wochenende und damit für die Organisation des Treffens zuständig. «Wir haben bei allen Bekannten nach Adressen gefragt und diese Kontakte angeschrieben», erklärt sie. «Dann haben wir via Social Media eingeladen und alle ermuntert, die Information zu teilen und auch via Mund-zu-Mund-Propaganda zu verbreiten.» Aus dem Ferenberg beispielsweise haben ihre Mutter und deren langjährige Freundin zehn Jahrgänge zusammengetrommelt und so eine tolle Tischete veranstaltet. «Anders wäre das aus Datenschutzgründen nicht machbar gewesen.»

image 979543
Schreinermeister Ueli Utiger und seine Frau Elsbeth: Sie kannten fast ganz Stettlen. (Foto: cw)

Dann kam der Schreinermeister doch noch

Am Rand der Festtische flaniert ein gepflegter grauhaariger Herr vorbei. Er und seine Begleiterin werden auf Schritt und Tritt begrüsst, überall müssen die beiden zum Plaudern stehenbleiben. Eigentlich, sagt Ueli Utiger, habe er sich gar nicht angemeldet, habe gedacht, er sei doch zu alt, um noch jemanden hier zu kennen. Weit gefehlt: Mit seinen 83 Jahren ist er zwar einer der Ältesten, dafür scheinen alle den Schreinermeister zu kennen. Er denkt kurz nach und nickt dann. «Ja, unser Familienbetrieb ist seit 200 Jahren in Stettlen zuhause, und inzwischen gibt es wohl nicht mehr viele Häuser, in denen ich noch nie Schreinerarbeiten erledigt habe.»

Lustige Anekdoten aufwärmen

Er lächelt seiner Frau Lisbeth zu, dann müssen die beiden schon wieder weiter, am Ende des Tisches winken Bekannte, die sie unbedingt begrüssen wollen. Dafür hat Blanca Liechti ein paar Tische weiter kurz Zeit. Sie ist mit Beatrice Baumann gekommen und hat schnell ihre Kolleginnen Sandra Zaugg und Stefanie Witschi getroffen. Die vier sind treue Stettlerinnen und wohnen seit langem dort – oder sind nach einem Unterbruch wieder dorthin zurückgekehrt. Jetzt sind sie bester Laune und gespannt, wen sie an diesem Abend noch treffen werden. «Ein tolles Treffen und ein guter Ort, um lustige Anekdoten aufzuwärmen», findet Blanca Liechti.

image 979532
Blanca Liechti, Beatrice Baumann, Sandra Zaugg und Stefanie Witschi (von links im Uhrzeigersinn): Von Stettlen kommen sie offensichtlich nur schlecht wieder los. (Foto: cw)

Gute Geschichten? Beim Jesus von Stettlen!

Obwohl ihr Jahrgang 1986 weit mehr Ehemalige aus Vechigen angelockt hat als aus Stettlen, zweifeln sie nicht im Geringsten, dass sie noch etliche Leute antreffen werden. Tatsächlich taucht soeben ein alter Bekannter am Tisch auf, und nach einer fröhlichen Begrüssung sind sie bereits mitten in einem Gespräch. Falls man lustige Geschichten von früher hören möge, schieben sie noch kurz nach, müsse man unbedingt den Jesus von Stettlen suchen. Ob das ein offizieller Spitzname ist, oder ob der Viererclub sich diesen ausgedacht hat, lässt sich nicht so einfach feststellen.

 

Sie reservierte seinen Platz

Jedenfalls heisst Jesus in Wirklichkeit Rudolf, manchmal auch Rodolfo, und er steht eifrig gestikulierend beim Bierzelt an. Seinen Nachnamen müsse man nicht kennen, sagt er lachend und legt seiner alten Schulfreundin Fränzi Rohrer den Arm um die Schulter. Diese schmunzelt und tätschelt nachsichtig seinen Arm: Sie kennt ihn gut, ihren alten Schulkameraden, für den sie die ganzen Jahre in der Oberstufe den Platz neben ihr reservierte, obwohl alle halbe Jahre ein Rotieren angeordnet gewesen wäre. «Wie du das geschafft hast, weiss ich noch heute nicht», sagt Rudolf bewundernd.

image 979540
«Wir waren immer die drei Bauernkinder der Klasse» (von links): Michael Schertenleib, Rudolf und Fränzi Rohrer. (Foto: zvg)

Der Bauernbub und die spazierenden Girls

Er und Anekdoten? Nicht doch! Oder doch, meint er dann mit schiefgelegtem Kopf und grinst. In der Schule sei er immer der Burebueb von hinten links auf der Grenze zwischen Bolligen und Stettlen gewesen, leicht belächelt. Bis er eines Tages entdeckte, dass die Meitschi von Stettlen mit ihren Hunden dort spazieren gehen, sich ein Herz fasste, sie grüsste und sogar irgendwann mit ihnen ins Gespräch kam. Er lacht herzhaft. «Bald kannte ich ALLE schönen Mädchen von Stettlen.» Und er wurde nicht mehr belächelt.

 

«Cooler als nur ein einfaches Klassentreffen»

Fränzi Rohrer nickt, sie wohnt heute in Stettlen, aber damals sei auch von nebenaussen gekommen, und zu dritt mit Michu Schertenleib seien sie immer die Bauernkinder der Klasse gewesen. Deshalb ist sie begeistert vom Jahrgängertreffen. «Das ist viel cooler als nur ein Klassentreffen», findet sie. Zwar sei es auch schön, ihre Altersgruppe von 1983 zu treffen. «Aber ich habe zwei ältere Brüder und freue mich besonders, auch all jene zu treffen, die mit diesen in die Klasse gingen.»

Schauen, was aus den Leuten von früher geworden ist

Jungs und Girls von früher treffen und sehen, wie sie sich zu gestandenen Männern und Frauen entwickelt haben und was aus ihnen geworden ist – «so spannend und amüsant», bringt es Anita Aebersold-Graf auf den Punkt. Die Stettlerin mit Jahrgang 1970 hatte es früher in der Schule nicht nur einfach, heute hat sie ihr eigenes kleines Fitness-Unternehmen und ist sehr zufrieden mit ihrem Leben und allem, was sie seither erreicht hat. Umso spannender findet sie es zu sehen, was aus jenen geworden ist, zu denen sie früher aufgeblickt hat, und zu hören, wie sie ihren Lebensweg gegangen sind. Als sie an diesem Abend mit einer Gruppe von Klassenkameradinnen durch die Tischreihen zieht, trifft sie überall Bekannte von einst und jetzt.

image 979556
Gespräche über Elvis und andere Jungs: Anita Aebersold-Graf (links) mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen von früher. (Foto: re)

Bravo-Heftli und Elvis-Poster …

Als der Abend ausgelassener und die Musik der Comeback-Liveband beschwingter wird, tauchen wohl nicht nur in ihrer Gruppe Geschichten auf, die mit «weisch no?» anfangen. Lachend erinnern sie sich, wie eine von ihnen als einzige immer das Bravo-Heftli kaufen durfte, und wie deshalb am Mittwochnachmittag alle bei ihr zuhause sassen und darin lasen. Wie sie alle als Elvis-Fans Poster in ihren Zimmern aufgehängt hatten, und wie sie als Coca Cola Fan ihre Einrichtung samt Bettdecken komplett rotweiss gestalteten.

… und alte Schulschätze

Nicht zuletzt entdecken sie in der Menge den einen oder anderen Schulschatz oder diskutieren, was aus einem anderen ehemaligen Schwarm wohl geworden sei, und ob er an diesem Abend irgendwo in der Menge zu finden sein könnte. «Weisst du noch, damals hat er doch mit jeder mal geküsst», erinnert sich die eine schmunzelnd. «Ja, und heute gefällt er mir nicht einmal mehr», stellt eine andere nüchtern fest. Wie bei dieser Frauengruppe werden wahrscheinlich auch andernorts Erinnerungen an alte Schulschätze und lustige Erlebnisse aufgewärmt.

image 979544
René Bergmann von Bolligen, Christian Kaderli von Stettlen und Nadia Lützelschwab von Vechigen (von links) hielten sich kurz, um die Stimmung nicht zu bremsen. (Foto: cw)

Fröhlich bis morgens um drei Uhr

Am frühen Abend begrüsst Vechigens Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab gemeinsam mit den Gemeindepräsidenten Christian Kaderli von Stettlen und René Bergmann von Bolligen die Anwesenden im inzwischen gut gefüllten Festzelt. Die drei halten sich jedoch kurz, um die angeregten Gespräche nicht lange zu unterbrechen. Im Lauf des Abends wird die Stimmung durchwegs angeregt und fröhlich. So fröhlich, dass morgens um drei Uhr früh die Wachleute mit ihren Hunden die letzten Feiernden nach Hause schicken müssen. «Alles blieb friedlich, der Anlass verlief zum Glück ohne grosse Zwischenfälle», wird Martina Gomez später zufrieden feststellen. Ihr ist zu Ohren gekommen, dass Viele hoffen, dass es in ein paar Jahren einen ähnlichen Anlass gibt, an dem so angeregt Erinnerungen ausgetauscht und vielleicht sogar frühere Flammen wiederentdeckt werden können.

 

Hier geht's zur Bildergalerie des Jahrgängertreffens.

Das OK und sein Jahrgängertreffen

Nach dem Jahrgängertreffen ist Martina Gomez erleichtert: «Es ist super gelaufen», sagt sie. Als Mitglied der Ferenbergmusik ist sie im Organisationskomitee gelandet und war zuständig für das Jahrgängertreffen. Sie habe zwar unglaublich viel umhertelefonieren und Adressen zusammensammeln müssen. «Zum Glück hat mir Lea Hofer extrem viel geholfen, vor allem mit der Tischplanung.» Danach habe sie entsprechend viel Dank, Merci-Mails und Komplimente erhalten, «und ich wurde noch nie so viel umarmt wie jetzt von den Gästen». Inzwischen wurde Martina Gomez schon mehrmals nach der Adressliste gefragt, viele möchten den Anlass wiederholen. «Eine super Idee», findet sie. «Aber es braucht enorm viel Infrastruktur vor Ort, viel Platz und eine grosse Organisation.» Und eine offizielle Adressliste besteht auch jetzt nicht, das sei aufgrund des Datenschutzes nicht möglich.

 

Drei Gemeinden und viel Bier und Bratwürste 

Weil die Schulen und Vereine von Stettlen, Bolligen und Vechigen teilweise überlappend funktionieren, entstand auch die Idee, nicht nur alle Generationen, sondern auch alle drei Gemeinden einzuladen. Am Jahrgängertreffen wurde manche Bratwurst verdrückt und es floss literweise Bier. Die Zahlen sind noch nicht fertig ausgewertet, aber es seien wohl beeindruckende Mengen, vermutet Martina Gomez. Ihr Fazit des Anlasses lautet durchwegs positiv: «Das Organisieren war sehr aufwändig, hat sich aber definitiv gelohnt.»


Autor:in
Claudia Weiss, claudia.weiss@bern-ost.ch
Fehler gefunden?
Statistik

Erstellt: 13.05.2026
Geändert: 13.05.2026
Klicks heute:
Klicks total: