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Eliane Sütterle - Wenn der Name sagt, wer wir sind

Namen sind für Eliane Sütterle nicht einfach nur Namen. Mittels Analyse ordnet sie den dazugehörigen Menschen Fähigkeiten, Talente oder Persönlichkeitsmerkmale zu. Erklären lässt sich dies gemäss Sütterle mit Quantenphysik – nicht mit Esoterik.

Ist gemäss Analyse intuitiv und emsig: Familiencoach Eliane Sütterle. (Bild: zvg)

„Alles ist Energie“, zitiert Eliane Sütterle (47) in Hinblick auf den Ablauf einer Namensanalyse den Physiker Albert Einstein. Für die Analyse wählt sie meist den Vornamen der jeweiligen Person und ordnet den Buchstaben Eigenschaften zu. „Diese werden nicht 1:1 zusammengezählt. Es entsteht ein Gesamtbild des Menschen, mit Fähigkeiten, Talenten oder Persönlichkeitsmerkmalen.“

 

Durch die Erteilung des Auftrags wird gemäss Sütterle die entsprechende Energie freigeschaltet. «Damit lässt sich die Namensanalyse mit der Quantenphysik verbinden. Mit Esoterik hat dies nichts zu tun», schlägt sie erneut den Bogen zu Einstein.  

 

Verdecktes als Hinweis

Die Mutter einer erwachsenen Tochter lebt in Tägertschi und arbeitet als Coach für Familien und Kinder. Eine Ausbildung in Aura-Wahrnehmung und verschiedene Weiterbildungen im Schrift-Bereich führen sie vor rund 18 Jahren zur Namensanalyse. „Ich kann dabei die verschiedenen Ausbildungen kombinieren und mit meiner Stärke, etwas aufs Blatt zu bringen, verbinden“, sagt Sütterle. Aus der Analyse entsteht denn auch ein Bild.

 

„Es kann sein, dass dabei ein Buchstabe etwas verdeckt ist. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass in diesem Bereich Schwierigkeiten bestehen.“ So könne ein E etwa für eine Person bedeuten, dass sie gerne eilig unterwegs sei und ungern zurückgehalten werden. Für eine andere hingegen wäre Eile eher eine Belastung, da dann die Gefahr bestehe, zu stolpern.

 

Analyse ist nicht endgültig

Eine Namensanalyse zu einem späteren Zeitpunkt kann deshalb auch anders ausfallen. „Die Persönlichkeit ändert sich zwar nicht grundlegend. Doch innere Prozesse führen zu Veränderungen“, sagt Sütterle. Die Länge des Namens spiele hingegen keine Rolle. „Mehr Buchstaben bedeuten nicht mehr Persönlichkeit“, sagt sie mit einem Lachen.

 

Wer lässt denn solch eine Analyse anfertigen? „Meist Personen auf der Suche nach sich selber. Etwa, wenn irgendwo eine Blockade vorhanden ist“, sagt Sütterle. Mit Skepsis gegenüber der Analyse sei sie dennoch noch nie konfrontiert gewesen. „Diejenigen, die nicht daran glauben, kommen nicht zu mir.“

 

Emsig und intuitiv

Persönlich habe sie durch die Namensanalyse gelernt, viel mehr Verständnis fürs jeweilige Gegenüber zu haben. „Es ist für mich eine Genugtuung, dass die Person vielleicht zum ersten Mal hört, dass sie so wie sie ist genau richtig ist.“ Und wie ist denn Eliane Sütterle der Analyse zu Folge? „Das ist eine gute Frage“, sagt sie und liefert sogleich die Eigenschaften. Darunter ein E sowohl für emsig wie auch für Engel und Elfe. Oder ein I für intuitiv.


Autor
Eva Tschannen, eva.tschannen@bern-ost.ch
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Erstellt: 17.01.2019
Geändert: 17.01.2019
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