Grosshöchstetten

Erster Urnengang endet mit klaren Ja-Mehrheiten

Die Stimmberechtigten von Grosshöchstetten haben am Sonntag erstmals nach der Abschaffung der Gemeindeversammlung an der Urne über kommunale Geschäfte entschieden. Dabei fanden sowohl die Jahresrechnung 2025 als auch ein Nachkredit für die Ortsplanungsrevision deutliche Mehrheiten.

pd / Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch

Am klarsten fiel das Resultat bei der Jahresrechnung 2025 aus. Diese wurde mit 1544 Ja- gegen 198 Nein-Stimmen angenommen. Ebenfalls gutgeheissen wurde ein Nachkredit von 74'000 Franken für die Ortsplanungsrevision. Hier stimmten 1169 Personen Ja und 579 Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 58,7 Prozent.

 

Deutliches Ja zur Rechnung

Die Jahresrechnung schliesst im Gesamthaushalt mit einem Aufwandüberschuss von rund 715'000 Franken ab. Gleichzeitig weist die Gemeinde darauf hin, dass der allgemeine Haushalt mit einer schwarzen Null abschliesst und gegenüber dem Budget deutlich besser ausgefallen ist als erwartet.

 

Die Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung mit einem Ja-Anteil von knapp 89 Prozent.

Nachkredit für Ortsplanung bewilligt

Auch der Nachkredit von 74'000 Franken für die laufende Ortsplanungsrevision fand eine klare Mehrheit. Rund zwei Drittel der Stimmenden unterstützten die Vorlage.

 

Zur Kenntnis genommen wurde zudem die Kreditabrechnung für den Einbau einer Schulküche und von Gruppenräumen im Schulhaus Schulgasse. Das Projekt schloss mit einer Kostenunterschreitung von 185.70 Franken ab.

Premiere ohne Überraschungen

Die erste Gemeindeurnenabstimmung nach der Abschaffung der Gemeindeversammlung brachte damit keine Überraschungen. Die Bevölkerung stimmte allen Vorlagen deutlich zu und bestätigte damit den von den Behörden eingeschlagenen Kurs.


Autor:in
pd / Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch
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Erstellt: 14.06.2026
Geändert: 14.06.2026
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