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Wislepark Worb: FDP will Strategie sehen

FDP und SVP wollen dem Worber Parlament (GGR) mehr Mitsprache geben in Sachen Wislepark. Mit einer Motion verlangen sie, dass ein Geschäftsplan erstellt und dem GGR zur Genehmigung unterbreitet wird.

Sorgt immer wieder für Diskussionen: Das Sportzentrum Wislepark. (Bild: Anina Bundi)

Mit einer überparteilichen Motion fordern die FDP und die SVP Worb vom Gemeinderat, dem Parlament einen Geschäftsplan der Sportzentrum Worb AG für die Jahre 2020 bis 2025 zur Genehmigung zu unterbreiten. Nebst den Jahresbudgets soll der Geschäftsplan auch strategische Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Das Ziel: Den Wislepark langfristig sichern und verhindern, dass die Gemeindebeiträge an den Betrieb weiter erhöht werden müssen.

 

Strategie demokratisch absegnen

Momentan läuft es relativ gut im Wislepark. Vor kurzem hat der Verwaltungsrat zum ersten Mal schwarze Geschäftszahlen präsentiert. Der Vorstoss sei auch nicht als Kritik an der Geschäftsführung der AG zu verstehen, sagt Marc Rothenbühler, Präsident der FDP Worb. Im Gegenteil wolle man den Verwaltungsrat stärken, indem man seine Strategie demokratisch absegne. Allerdings stünden demnächst Investitionen an, etwa die Sanierung der Eisanlage und eine neue Eisputzmaschine, die die Finanzen des Wisleparks herausfordern dürften.

 

Gemäss Motion soll das Parlament den Geschäftsplan zwar genehmigen, der Wislepark in dessen Erarbeitung aber "autonom sein". Möchte die FDP also, dass das Parlament den Geschäftsplan auch ablehnen oder abändern kann? 

 

"Es geht vorallem darum, Einsicht zu nehmen"

Eine Erhöhung des Gemeindebeitrags müsste das Parlament sowieso absegnen. Den Geschäftsplan abzulehnen oder abzuändern liegt aber kaum in seiner Kompetenz. Wäre die geforderte Genehmigung durch das Parlament somit also rein symbolisch? "Wir gehen davon aus, dass der Geschäftsplan plausibel sein wird. Uns geht es vor allem darum, die Aufgaben als Volksvertretung wahrzunehmen und Einsicht zu haben", so Rothenbühler. 

 

Der Gemeinderat wird die Motion voraussichtlich im Herbst beantworten und zurück in den GGR bringen.

 


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pd/abu, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 11.07.2019
Geändert: 11.07.2019
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