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Fussball 1. Liga - Münsingen duselt sich in die 1/16-Finals des Würth-Schweizercups – glücklicher 1:0-Erfolg bei Stade Lausanne-Ouchy

Münsingen startete entschlossen in den 1/32-Final des Schweizercups. Bereits nach drei Minuten brachte Gasser nach herrlicher Vorarbeit von Suter und Lavorato die Aaretaler mit 0:1 in Führung. In der Folge kontrollierte der FCM das Spiel und nichts deutete auf ein Zitterspiel hin. Ab der 35. Minute wurden die Gastgeber stärker und mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Aegerter ging die Ordnung der Aaretaler je länger das Spiel dauerte je mehr verloren. In regelmässigen Abständen standen die Lausanner

Motiviert vom Cup-Schlager vor einem Jahr gegen den FC Basel stieg der FC Münsingen sehr aufsässig in die Partie gegen den Aufsteiger in die 1. Liga FC Stade Lausanne-Ouchy ein. In der 3. Minute setzte Suter mit einem weiten Ball Gasser per Kopf ein, der den Ball auf Lavorato verlängerte. Lavorato stoppte das Leder mit der Brust und spielte quer ins Zentrum zu Gasser zurück, der zur 0:1 Führung einschieben konnte. Nach diesem Treffer entwickelte sich ein Spiel mehrheitlich zwischen den beiden Strafräumen. Nach 27. Minuten hatte der Lausanner Goli mit einem satten Freistoss von Aegerter einige Mühe. Ab der 35. Minute wurden die Gastgeber offensiv stärker. Strahm zögerte im Strafraum und verlor schliesslich den Ball auf der Grundlinine. Es folgte ein Rückpass auf den fünfer, ein Abschluss und eine Glanzparade von Müller. 60 Sekunden später setzte sich ein Lausanne-Angreifer auf der rechten Seite durch und flankte scharf ins Zentrum auf seinen heranbrausenden Stürmerkollegen. Seine Volleyabnahme flog 10 cm am linken Torpfosten vorbei ins Aus. In der 39. Minute die nächste Chance zum 1:1. Ein Freistoss von der linken Seite landete am hinteren Pfosten auf dem Kopf eines Stade-Spielers. Zum Glück für die Aaretaler flog der Kopfball einen halben Meter über das Tor. Ebenfalls ein Freistoss, der durch Lavorato zur Mitte getreten wurde, brachte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nochmals Torgefahr zu Gunsten der Gäaste. Gassers Kopfball geriet aber auch etwas zu hoch.

Trotz der Pausenansprache und den neuen taktischen Anweisungen kamen die Berner mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Aegerter scheinbar gar nicht zurecht. In der 50. Minute hatte der Verantwortliche für die Anzeigetafel fast schon dass 1:1 eingetippt. Funaro lenkte einen scharfen Freistossball aufs eigen Tor ab. Doch Müller lenkte den Ball magistral über die Latte zur Ecke ab. Im Anschluss an diesen Corner brauchte es erneut ein entschlossenes Eingreifen vom besten Münsinger, Torhüter Müller, um die Null zu halten. 55. Minute, Weitschuss Stade-Lausanne, Müller klärt in Corner. Die wenigen Gäste-Zuschauer sahen erst in der 57. Minute wieder eine erfolgversprechende Aktion ihrer Farben. Nach einer Ecke kam Funaro mit dem Kopf an den Ball und prüfte den Lausanner-Goli in der linken unteren Torecke. 120 Sekunden später narrte Lausannes Capitän die ganze Hintermannschaft und schoss das Leder aus 20 Metern schliesslich neben das Tor. In der 62. Minute tauchte ein Stürmer alleine vor Müller auf, der aber auch dieses Duell für sich entscheiden konnte. In der 78. Minute griffen die Gastgeber nach einem herrlichen Diagonalball über Rechts an. Ballkontrolle, scharfer Flachpass ins Zentrum, wo sein Kollege es fertigbrachte den Ball links am Tor vorbei zu schiessen. Doch statt auf Abstoss entschied der Schiedsrichter zum Entsetzen der Aaretaler auf den Penaltypunkt. Zusätzlich zeigte er Suter die gelb-rote Karte. Müller entschied sich für die falsche Ecke, aber der Ball landete an der Querlatte. Die Gastgeber setzten ihren Sturmlauf unbeirrt fort. Einzig zwei Konter in der 85. Minute von Frey und Funaro sowie in der 92. Minute von Gasser und Christen brachten etwas Entlastung. Nach langen 4 Minuten und 30 Sekunden Nachspielzeit hatte der Schiedsrichter mit den am Limit kämpfenden Aaretalern ein Einsehen und beendete dieses Spiel. Da in einem Cup-Spiel bekanntlich nur der Sieg zählt, wird bereits am Montag anlässlich der Auslosung niemand mehr danach fragen, mit wie viel Glück man in diesem Wettbewerb verblieben ist.

Für das Feuz-Team geht es bereits am Mittwoch in der Meisterschaft mit dem Nachtragsspiel beim SC Cham weiter.

 

 

Nächstes Spiel:

Meisterschaft 1. Liga

Mittwoch 27. August 2014   20.00 Uhr Cham

SC Cham - FC Münsingen

 

Telegramm:

FC Stade Lausanne-Ouchy   - FC Münsingen 0:1 (0:1)

 

SR. Clément Vincent

 

Zuschauer: 250

 

Tore:

 

3. Minute 0:1 Gasser

 

 

Münsingen spielte in folgender Formation:

Müller – Strahm, Dreier, Preradovic, Suter - Funaro, Aegerter (40. Selmani), Frey, Brändle (64. Jaeggi), Lavorato (89. Christen) - Gasser

 

 

Bemerkungen

Amacker, Bärtsch, Battista und Ledesma verletzt, Dürig und Plüss krank, Maksutaj 2-te Mannschaft.

Strahm (49.) auf Seiten FCM verwarnt. Suter (77.) mit gelb-rot des Feldes verwiesen


Autor
A. Perlini, FC Münsingen
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Erstellt: 24.08.2014
Geändert: 24.08.2014
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