Gewerbeschau erhält neues Konzept
2016 fand in Grosshöchstetten letztmals eine Gewerbeschau statt. Nun, 10 Jahre später, organisiert der Handels- und Gewerbeverein Grosshöchstetten wieder einen grossen Anlass. Vom 19. bis 21. Juni soll auf der Bühlmatte das «Gwärbfescht» stattfinden.
Wie Vereinspräsident Rolf Gerber im Gespräch mit BERN-OST erklärt, wurde die Gewerbeschau Grosshöchstetten bis jetzt alle 5 Jahre durchgeführt. 2021 musste der Anlass jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Danach sei der Termin immer wieder hinausgeschoben worden. «Es blieb ein gewisser Nachgeschmack», sagt Gerber. Zudem sei es schwierig gewesen, einen geeigneten Platz für die Durchführung zu finden.
Gewerbe und Dorffest kombiniert
Mit dem neuen Konzept möchte der Verein mehr als eine klassische Gewerbeausstellung bieten. «Wir wollen die Gewerbeausstellung mit einem Dorffest verknüpfen. Deshalb nennen wir es Gwärbfescht», erklärt Gerber. Ein Vorteil sei auch die Zusammenarbeit mit der Musikgesellschaft. Diese organisiert eine Woche zuvor den Amtsmusiktag. Dadurch können verschiedene Infrastrukturen gemeinsam genutzt werden, etwa die Festhalle.
Über 30 Aussteller
Am Gwärbfescht präsentieren sich über 30 Firmen aus dem Handels- und Gewerbeverein Grosshöchstetten. Die Ausstellung befindet sich sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich der Festhütte auf der Bühlmatte. Zusätzlich ist in der Kramgasse neben der Bühlmatte ein Hobby- und Handwerkmärit geplant. «Wer seine Hobby- oder Handwerkerprodukte am Märit verkaufen möchte, darf sich gerne bei uns melden. Es hat noch freie Stände», sagt Gerber. Auch Interessierte aus der Umgebung seien eingeladen, einen Stand zu betreiben.
Festbetrieb auf der Bühlmatte
Rund um das Festzelt auf der Bühlmatte soll während der drei Tage einiges laufen. Geplant sind Foodstände, eine Festwirtschaft, Aktivitäten der Vereine wie eine Kletterwand des SACs, eine Smashwand des VBCs oder eine Melkukuh und Streichelzoos der SVP sowie ein Barbetrieb. Damit soll das Gwärbfescht nicht nur Schaufenster für das lokale Gewerbe sein, sondern auch ein Treffpunkt für die Vereine und die Bevölkerung zum «Feschte mit de Beschte».