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Gleich zwei Schweizer Banken unterstützen Ripple - überholt die Kryptowährung bald Bitcoin?

Gleich zwei Schweizer Banken möchten die Kryptowährung Ripple in Zukunft in ihre Geschäfte integrieren. Während die Sygnum Bank ab sofort Einlagendienste und Kreditdienste für Ripple anbietet, gab die Arab Bank Schweiz sogar bekannt, in ein Fintech zu investieren, welches im Bereich der Kryptowährungen unterwegs ist. Wird Ripple bald grösser als Platzhirsch Bitcoin, der 2020 wieder stark im Kurs steigt? Und wie wirkt sich dies auf Anleger in der Region aus?

Kryptowährungen mit rasantem Aufstieg

Weshalb aber ist diese Neuigkeit so signifikant? Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren einen rasanten Anstieg als lukrative Anlage verzeichnet. Dies liegt an der Fälschungssicherheit und der digitalen Natur der Coins: Kryptowährungen sind vollständig digitale Währungen, die von Anlegern getauscht oder gehandelt werden können, wie andere Papierwährungen auch. Währungen wie Bitcoin und Ripple werden jedoch nicht von staatlicher Seite kontrolliert, im Fall eine Krise können Regierungen die Anleger also nicht enteignen. Flexibel sind die Münzen zudem: Kryptowährungen können entweder direkt gehandelt werden, oder auch in Form von CFDs (Differenzkontrakten). Dabei spekulieren Investoren auf das Steigen oder Abfallen der Kryptowährungspreise. Medial dominiert zwar Bitcoin, die grösste digitale Währung am Markt. Doch auch die beiden Verfolger Ethereum und Ripple sind inzwischen riesig: Ripple (XRP) verfügte Stand Mai 2020 über eine Marktkapitalisierung von über 8.3 Milliarden Franken.

 

Für Anleger ein signifikanter Schritt

Der Schritt der beiden Finanzinstitute Sygnum und Arab Bank ist daher für Anleger äusserst wichtig. Die in der Schweiz ansässige Sygnum Bank bezeichnet sich als weltweit erste digitale Vermögensverwaltungsbank und sieht Kryptowährungen als eine der grössten Chancen im Banken- und Anlagegeschäft. Nun möchte man den Kunden die Möglichkeit bieten, Einlagen in XRP (Ripple) Tokens zu erwerben.

 

Die Arab Bank Schweiz gab zudem bekannt, dass man in das Schweizer Fintech-Unternehmen Taurus Group investieren wolle. Dieses hat sich auf digitale Vermögenswerte spezialisiert und sieht Ripple, gemeinsam mit Bitcoin und Ethereum, als die vielleicht vielversprechendste digitale Währung. Taurus-Mitgründer Sébastien Desimoz äusserte öffentlich, dass die Firma durch die Kooperation mit der Arab Bank ihre Entwicklungsteams vergrössern und neue Märkte erschliessen wolle. Auch in Bern-Ost investieren immer mehr Privatanleger in digitale Münzen wie Ripple - und da nur wenige lokale Banken Kryptowährungen führen, ist es für Trader aus der Region attraktiv, bei Sygnum und Arab auch online investieren zu können. Langfristig winken hier hohe Renditen.

 

Überholt Ripple bald Bitcoin?

Wird Ripple dank des Schritts der beiden Banken bald grösser als Bitcoin? Aktuell befindet Ripple sich hinter Bitcoin und Ethereum auf Platz drei der wertvollsten Kryptowährungen. Doch langfristig gesehen wird die Massnahme von Sygnum und Arab Bank in jedem Fall die Trader beeinflussen: Denn ein hohes Vertrauen der Geldinstitute bedeutet steigende Kurse, und damit für Anleger mehr Gewinn. Sollten in Zukunft noch mehr Banken, auch solche die in der Region ansässig sind, Ripple in ihre Anlagen-Auswahl aufnehmen, so könnte dies die Popularität der Währung weiter befeuern. Dann wäre Ripple tatsächlich auf einem guten Weg, Bitcoin als Kryptowährung Nummer eins abzulösen.

 

Fazit

Gleich zwei Schweizer Banken nehmen Ripple in ihre Portfolios auf. Damit setzt sich der Siegeszug der digitalen Währung fort. In Zukunft könnte Ripple, falls weitere Banken auf den Trend aufsteigen, womöglich gar Bitcoin Konkurrenz machen. Für Anleger auch aus Bern-Ost sind dies gute Nachrichten.

 

[i] Die Recherche und Erstellung des Textes wurden durch einen externen Redaktor vorgenommen und stammen nicht aus der eigenen Redaktion.


Autor*in
pd, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 04.06.2020
Geändert: 27.08.2020
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