Grosshöchstetten vergleicht Heizsysteme neu
Die Gemeinde Grosshöchstetten hat die Grundlagen für mehrere umstrittene Heizungsprojekte überarbeitet. Wie der Gemeinderat in einer Medienmitteilung schreibt, liegen inzwischen neue Vergleichsberechnungen und Offerten für verschiedene Heizsysteme vor.
Bereits im Dezember 2025 hatte der Gemeinderat die geplante Behandlung der Vorlagen kurzfristig verschoben. Damals waren Unstimmigkeiten bei den Kostenberechnungen bekannt geworden. Unter anderem bestanden unterschiedliche Auffassungen über die Betriebs und Unterhaltskosten der vorgesehenen Systeme. Zudem wurde ein Rechnungsfehler festgestellt.
Betroffen sind die Gemeindeverwaltung, das Gemeindestöckli, das Wältihaus sowie das Garderobengebäude Arniacher. Für diese Gebäude war ursprünglich ein Anschluss an den Wärmeverbund Neuhuspark vorgesehen. Gegen die entsprechenden Vorlagen wurde jedoch das fakultative Referendum ergriffen.
Offerten für Alternativen eingeholt
Die Gemeindeversammlung hatte im Juni 2025 bereits Verpflichtungskredite für die Erneuerung der Heizungen in den Schulhäusern Alpenweg und Schulgasse bewilligt. Dort ist weiterhin ein Anschluss an den Wärmeverbund vorgesehen.
Laut Medienmitteilung wurde inzwischen ein spezialisiertes Unternehmen im Bereich Energie und Gebäudetechnik beigezogen. Dieses führte mehrere Begehungen und Bestandesaufnahmen der betroffenen Gebäude durch. Zusätzlich wurden konkrete Offerten für alternative Heizsysteme wie Pelletheizungen und Wärmepumpen eingeholt.
Für die externe Beratung und die Erstellung der Offerten genehmigte der Gemeinderat einen Nachkredit von 16’000 Franken inklusive Mehrwertsteuer.
Informationsanlass vor Abstimmung
Die überarbeiteten Ergebnisse sollen der Bevölkerung vor der Urnenabstimmung an einem Anlass der Reihe «Gemeinde im Gespräch» vorgestellt werden.