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Hornusser Biglen-Arni: Verzweifelte Suche nach einem neuen Spielort

Die Hornussergesellschaft Biglen-Arni sucht dringend ein neues Ries. Der Mietvertrag für den Spielort im Moos in Arni, wo auch die NLA-Mannschaft spielt, läuft 2017 aus. Bis jetzt haben die Verantwortlichen noch keinen Ersatz gefunden – und die Zeit wird knapp.

Das Hornusserhaus und das Ries der HG Biglen-Arni befinden sich direkt bei Bauernhöfen. (Archivbild: Bildergalerie BERN-OST)

„Wir haben Verständnis, dass die Vermieter den Vertrag nicht verlängern wollen“, sagt Matthias Zürcher, Präsident der Hornussergesellschaft Biglen-Arni. Schliesslich befänden sich das Hornusserhaus und die Abschlagstellen direkt beim Bauernheimet von Familie Schenk.

Die HG Biglen-Arni weiss schon seit fünf Jahren, dass der Vertrag 2017 auslaufen wird. Seither sei der Verein daran, Ersatzland zu suchen, sagt Zürcher. Die Suche sei aber schwierig. „Der Bereich des Bockstandes muss - bei neuen Anlagen - in eine Sport- und Freizeitzone umgewandelt werden und ist dann für einen Bauernbetrieb nicht mehr nutzbar.“

Das übrige Ries könne ein Bauer nur noch beschränkt nutzen. „Aber“, sagt Zürcher, „wir entschädigen sie anständig.“

"Am Wohlsten sind wir, wenn wir während den Spielen weg sind"

„Das Problem ist nicht das Hornussen, sondern der ganze ‚Embarras‘“, sagt der betroffene Bauer Samuel Schenk von der Hämlismatt in Arni. Mit „Embarras“ meint Schenk zum Beispiel den Autoverkehr unmittelbar bei seinem Heimet während den Heimspielen.

„Am Wohlsten sind wir, wenn wir während den Spielen weg sind“, sagt Schenk. Und: „Es wäre gut, wenn die Hornusser einen Platz etwas weg von bewohnten Häusern finden würden.“

Am Geld liege es nicht, dass er sein Land nicht länger zur Verfügung stellen wolle. „Ich erhalte 1800 Franken pro Jahr und das ist in Ordnung.“


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Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch
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Erstellt: 25.07.2015
Geändert: 25.07.2015
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