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Kirchgemeinde Konolfingen: Andreas Rothenbühler ist neuer Präsident

Die Konolfinger Kirchgemeindeversammlung hat letzte Woche Andreas Rothenbühler zum neuen Kirchgemeindepräsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Christian Wissmann an. Ebenfalls in den Kirchgemeinderat gewählt wurde Marianne Knecht. Zudem sagte die Versammlung Ja zum Budget 2019.

Andreas Rothenbühler ist neuer Präsident der Kirchgemeinde Konolfingen. (Bild: zvg)
Der Kirchgemeinderat Konolfingen in seiner bisherigen Zusammensetzung (v.l.n.r.): Magdalena Rieben (Vizepräsidentin), Marianne Stucki, Margret Aebersold, Christian Wissmann (Präsident), Katharina Tarabori, Anita Lauper, Annelies Rothen, Yvonne Schüpbach. (Bild: www.konolfingen.org)

Gleich drei Mitglieder des Kirchgemeinderates haben dieses Jahr ihre Demission eingereicht. Darunter auch Christian Wissmann, seit sieben Jahren Kirchgemeinderatspräsident in Konolfingen. „Im November 2019 finden Gesamterneuerungswahlen statt“, erklärt er auf Nachfrage. Seiner Ansicht nach sei es sinnvoll, dass der Wechsel des Präsidiums in Hinblick darauf bereits jetzt erfolge.

 

Zum Entscheid beigetragen hätten sowohl sachliche als auch private Gründe, so der 68-Jährige, dessen Rücktritt nach insgesamt 14 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit erfolgt. „Es ist an der Zeit, dass es eine Veränderung gibt“, wie er lachend anfügt.

 

Ein Sitz ist noch vakant

Zum Nachfolger als Kirchgemeinderatspräsident gewählt hat die Versammlung Andreas Rothenbühler. In den Kirchgemeinderat gewählt wurde zudem Marianne Knecht. Die beiden neuen Mitglieder ersetzen gemäss Mitteilung der Kirchgemeinde auf Anfang 2019 neben Wissmann Godi Liechti, der bereits im März dieses Jahres demissioniert hatte.

 

Auf Ende Jahr zurücktreten wird zudem Anita Lauper, die für das Ressort Öffentlichkeit und Kultur zuständig ist. „Die Versammlung hat noch keinen Ersatz wählen können“, schreibt die Kirchgemeinde dazu. Gemäss Christian Wissmann hätten sie bereits mehrere Personen angefragt. „Es ist aber schwierig, jemanden zu finden.“

 

Ja zu Budget und Abschreibung

Anlässlich der Versammlung wurde zudem das Budget 2019 behandelt. Das erstmals nach dem Rechnungslegungsmodell HRM2 erarbeitete Budget weist in der Erfolgsrechnung ein Aufwandtotal von 1'607'400 Franken und einen Aufwandüberschuss von 73'800 Franken aus. Dies bei gleichbleibender Steueranlage von 0.2070. Die Versammlung sagte gemäss Mitteilung einstimmig Ja zu diesem Budget. Sie stimmte weiter einer Abschreibung des Ende 2019 bestehenden Verwaltungsvermögens innert elf Jahren sowie der Aktivierungsgrenze von 25'000 Franken zu.

 

„Die Zahlen des Finanzplans 2018 - 2023 prognostizieren Aufwandüberschüsse in den Erfolgsrechnungen des Planungszeitraums, einen erheblichen Investitionsbedarf sowie daraus resultierende Bilanzfehlbeträge“, so die Kirchgemeinde. Die Entwicklung müsse deshalb sorgfältig beobachtet werden.

 

Weiter nahm die Versammlung Kenntnis von der Bauabrechnung des Verpflichtungskredites für die Sanierung des Pfarrhauses Kirchbühl 11. Diese schliesst mit einer Kreditunterschreitung von rund 7'000 Franken.


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pd/et, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 06.12.2018
Geändert: 06.12.2018
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