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Grosshöchstetten: Eine Kita im Sternensaal

Bald werden aus dem Saal im Sternen Grosshöchstetten Kinderstimmen erklingen. Im nächsten Februar eröffnet die Kita-Betreiberin kibe plus AG aus Liebefeld dort die erste Kita Grosshöchstettens.

Im Sternensaal wird umgebaut: Geschäftsführerin Yvonne Brahier freut sich über die grosszügigen Räumlichkeiten. (Bild: Isabelle Berger)

Die Umbauarbeiten im Sternensaal sind im Gange. Erste Einbauten für die Sanitäranlagen stehen schon. Noch sieht der Saal aber nicht so aus, wie man ihn sich dereinst vorstellen muss. „Im Saal gibt es zunächst einen Gruppenraum, eine Küche und Kinder-WCs“, erklärt kibe plus-Geschäftsführerin Yvonne Brahier. Die Saalbühne werde für Garderobe, Büros und einen Schlafraum genutzt.

 

Idealer Ort

„Unser Ziel war es schon lange, den Saal umzunutzen“, sagt Sternen-Wirtin Therese Stettler. Mit der Kita hätten sie eine zukunftsorientierte Lösung gefunden. Die kibe plus AG wollte wachsen und fand im Sternensaal und seiner Umgebung einen idealen Ort. „Wir haben hier sehr grosszügige Räumlichkeiten“, freut sich Brahier.

 

Auch von der Eingangssituation schwärmen sowohl Stettler wie Brahier: Die Eltern werden ihre Kinder dereinst vom Sternenparkplatz direkt und von der stark befahrenen Schulgasse sicher abgetrennt in die Kita im jetzigen Saal-Gebäude bringen können. Dafür wird ein separater, kinderwagengängiger Zugang eingerichtet.

 

Täglich einmal raus

„Auch den Garten hinter dem Haus werden die Eltern schätzen“, sagt Brahier. Die Kinder in den kibe plus-Kitas würden bei jedem Wetter täglich einmal nach draussen gehen. Dafür sei der Ort bestens geeignet: „Von der neuen Kita gelangt man ohne eine grosse Strasse zu überqueren auch auf das dahinterliegende Schulhausareal und die Spielplätze dort“, sagt sie.

 

Schon bald eine zweite Gruppe?

Am 1. Februar nächsten Jahres soll die Kita mit Namen Schtärne ihre Tore öffnen. „Wir starten mit einer Gruppe à 12 bis 14 Kinder und können wohl auch eine zweite Gruppe rasch danach eröffnen“, sagt Brahier. Insgesamt wird die Kita dreissig Plätze für Kinder im Alter von drei Monaten bis und mit Kindergarten anbieten.

 

Brahier rechnet mit einem grossen Bedarf, obwohl diesbezüglich keine Zahlen vorliegen. Immerhin gibt es in Grosshöchstetten selber bis jetzt keine Kita. „In der näheren Umgebung hat es lediglich in Konolfingen und Worb Kitas“, sagt sie. „Die Gemeinde freut sich über unser Projekt“, betont Vermieterin Stettler. So gebe die Gemeinde bereits auf Januar Betreuungsgutscheine heraus.

 

Grosshöchstettens Gemeindepräsidentin Christine Hofer (EVP) begrüsst auf Anfrage die Einrichtung der Kita. "Wir sind überzeugt, dass immer mehr Eltern eine solche Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen." Genau aus diesem Grund werde die Gemeinde ab dem 1. Januar 2020 auch Kita-Betreuungsgutscheine abgeben.

 

Vorerst wird selber gekocht

Derzeit stellt Brahier das Team für die neue Kita zusammen. „Insgesamt werden hier 12 bis 15 Angestellte arbeiten“, sagt sie. Darunter werden sich neben Betreuungspersonen auch Lernende, Praktikanten und Praktikantinnen, Zivildienstleistende, Putz- und Kochpersonal sein. „Am Anfang kochen wir sicher selber“, sagt Brahier. Später könne sie sich eine Zusammenarbeit mit der Sternen-Küche sehr gut vorstellen.

 

Die kibe plus AG mit Sitz in Liebefeld betreibt bis jetzt in den Gemeinden Köniz und Münsingen mehrere Kitas und vermittelt Tageseltern in den Gemeinden Köniz, Münsingen und Ostermundigen. In der Geschäftsstelle in Liebefeld und für die gut zweihundert Kitaplätze arbeiten rund neunzig Personen, etwa 120 Tagesmütter leisten für die kibe plus jährlich zirka 250 000 Tageselternstunden.

 

[i] Weitere Infos auf der Webseite www.kibeplus.ch

Kontakt und Anmeldung: Tel. 031 970 10 10 und info@kibeplus.ch


Autor
Isabelle Berger, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 04.10.2019
Geändert: 04.10.2019
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