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Ehemaliges Kreuz Worb: Bistro "Zum Res" vor dem Start

Im ehemaligen Restaurant Kreuz in Worb soll schon bald ein Bistro eröffnen. Zu essen gibt es einen frisch zubereiteten Snack. Im kommenden Winter wird das Kreuz umgebaut.

Bald im Kreuz in Worb: Stammtisch im Bistrot Zum Res. (Bild: zvg)
Hier wird es schon bald Bier und Flammkuchen geben: Das Bistro Zum Res in Worb. (Bild: zvg)
Umbau des Kreuz: Definitive Pläne liegen ab Sommer auf. (Bild: zvg)
Aus dem ehemaligen Schober wird ein Einfamilienhaus. (Bild: zvg)

Vor zwei Jahren ging das Kreuz-Wirtepaar in Pension. Seither ist die Dorf-Beiz zu. Würden wir nicht in Pandemiezeiten leben, wäre das Restaurant Kreuz schon im Februar wiedereröffnet worden. Im April soll es, sofern der Bundesrat es erlaubt, nun endlich losgehen.

 

Selbstgemachte Flammkuchen und Most

Jonathan Zaugg springt in die Bresche und nutzt das leerstehende Kreuz. Das Angebot habe ihn gereizt: "Es ist zwar schwierig wegen Corona gerade jetzt etwas Neues zu eröffnen. Das Risiko für diese Zwischennutzung ist aber überschaubar. Auf der anderen Seite will ich hier testen, ob ich das Zeug zum Wirt habe", sagt der 37-jährige Zaugg. Er ist in Biglen aufgewachsen, in den letzten Jahren hat er im Restaurant "Serini" im Eichholz als Pizzaiolo gearbeitet. Pizza wird es im Bistro nicht geben, dafür selbstgemachte Flammkuchen. "Ich habe extra im Nebenraum einen Backofen installiert."

 

Eine Apéro-Beiz für Worb

Neben lokalem Bier will er die Gäste mit Sidre überraschen. Das Angebot reicht von der "Cuvée Heftig" bis zum "Gelbmöstler". Den sauren Most bezieht Zaugg direkt von einem Freund aus der Hauptstadt. 

 

Die Gemeinde hat ihm 16 Plätze draussen zum Bewirten bewilligt. Zaugg sieht sein Bistro als Apéro-Beiz, welche von Donnerstag bis Samstag jeweils ab 14 Uhr öffnet. "Ich schaue jetzt einfach mal, ob das geht und ob es den Leuten passt. Ich mache alles selbst." Bis Ende August kann er das Kreuz definitiv nutzen. Ob es noch eine Verlängerung gibt, hange vom Eigentümer ab.

 

Fünf Wohnungen und Einfamilienhaus geplant

Neuer Eigentümer des Kreuz ist der Berner Architekt Jürg Stettler. Seit Anfang Februar ist er im Besitz der Baubewilligung. Im vorderen Teil sind zwei Wohnungen geplant, im hinteren deren drei. Anstelle des ehemaligen Schopfs wird ein Einfamilienhaus gebaut. Alle, welche im umgebauten Kreuz wohnen, hätten Zugang zum neu gestalteten Garten. "Wir sind schon fast bereit. Die Pläne für den Umbau werden noch überarbeitet und im Sommer aufgelegt. Dann werden die Wohnungen ab Plan verkauft."

 

Wieviel er für das Kreuz bezahlt hat, will Stettler nicht verraten. "Das 200-jährige Haus bleibt mehr oder weniger, wie es ist. Das Dach wird neu gemacht, die Fassade aufgefrischt." Wenn alles klappt, kann im Winter mit dem Umbau begonnen werden. Im Sommer/Herbst nächsten Jahres sollten die Wohnungen bezugsbereit sein.

 

[i] Unter www.kreuz-worb.ch publiziert Jürg Stettler laufend die Fortschritte in der Projektierung und Umsetzung.


Autor*in
Rolf Blaser, rolf.blaser@bern-ost.ch
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Erstellt: 22.02.2021
Geändert: 22.02.2021
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