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Landiswil - Mehr Platz für die Mech-Werkstatt

In seiner Mech-Werkstatt in Landiswil stellt Ulrich Moser mit den Mähbalken ein Nischenprodukt her. „Ich rechne damit, dass es noch mehr wird“, sagt Moser zur stetig gestiegenen Nachfrage. Ein Anbau soll den dafür notwendigen Platz schaffen.

Die Profile zeigen auf, wo der Erweiterungsbau stehen soll. (Bild: zvg)

„Bei diesem System gibt es keine Konkurrenz“, sagt Ulrich Moser. In seinem Einmannbetrieb stellt er sogenannte Portal-Fingerbalken her. Mähgeräte von zwei bis zu 3.8 Metern Breite, die an ein- oder zweiachsige Trägerfahrzeuge montiert werden. Wie die „Wochen-Zeitung“ berichtet, konnte Moser bereits Geräte ins Südtirol und nach Österreich liefern.

 

„Als ich angefangen habe, gingen die Mähbalken vor allem in Bergregionen“, sagt der Firmeninhaber auf Anfrage. Mittlerweile liefere er zunehmend auch ins Flachland. „Das Bedürfnis nach schonendem Mähen hat zugenommen“, verweist Moser auf die gestiegene Anzahl an Bio-Betrieben sowie den Schutz von Bienen und anderen Tierarten.  

 

Ortsplanungsrevision ermöglicht Ausbau

Um diese Nische im Mähbalkenmarkt ausbauen zu können und Platz für Produktion und Lagerung der ebenfalls von ihm hergestellten Fonduebars zu schaffen, plant Moser einen Erweiterungsbau. Die Pläne dafür bestehen gemäss der Zeitung schon länger. „Vor 18 Jahren wollte ich erstmals bauen“, sagt der Firmeninhaber gegenüber BERN-OST. Erst die Ortsplanungsrevision machte dies jedoch möglich. Mosers Betrieb befindet sich nun nicht mehr in der Landwirtschafts- sondern in der Wohn- und Gewerbezone.

 

Profile deuten an, wie der Anbau dereinst aussehen soll. Geplant ist eine zweistöckige Werkstatt von 14 Metern Länge und elf Metern Breite. Wann Baubeginn ist, ist gemäss Ulrich Moser noch offen. Sofern keine Einsprachen eingehen, möchte er jedoch zügig mit den Arbeiten beginnen.


Autor
Eva Tschannen, eva.tschannen@bern-ost.ch
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Erstellt: 08.01.2019
Geändert: 08.01.2019
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