Langjähriger Präsident verabschiedet
Nach 21 Jahren an der Spitze der EVP Oberdiessbach tritt Hanspeter Schmutz ab. Die Mitgliederversammlung wählte Jürg Zurbrügg zu seinem Nachfolger.
Bei der EVP Oberdiessbach kommt es zu einem Wechsel im Präsidium. Hanspeter Schmutz wurde nach 21 Jahren als Präsident verabschiedet.
Er habe die örtliche Partei seit der Gründung «stark geprägt», schreibt die EVP. Während zehn Jahren war Schmutz zudem als Gemeinderat im Ressort Soziales tätig. In dieser Funktion setzte er sich laut Mitteilung «für eine werteorientierte Entwicklung von Oberdiessbach ein».
Engagement in Gemeinde und Vereinen
Neben seiner politischen Arbeit war Schmutz in verschiedenen örtlichen Vereinen aktiv. Er habe unter anderem dazu beigetragen, «dass es heute in Oberdiessbach ein Ärztezentrum gibt». Zudem wirkte er am Dorfentwicklungsprozess mit, der zum Verein «Zäme für Oberdiessbach» führte.
Weiter engagierte er sich beim Aufbau einer neuen Alterspolitik in den Gemeinden Brenzikofen, Herbligen, Linden und Oberdiessbach. Sein Wirken sei von «einem verbindenden Politikverständnis» geprägt gewesen, «das den Menschen in den Mittelpunkt stellte und den Dialog über Parteigrenzen hinweg förderte».
Neuer Präsident gewählt
Mit Jürg Zurbrügg übernehme ein in der Gemeinde verankerter Politiker das Präsidium. Er lernte Metallbauschlosser und arbeitet heute im IT-Bereich mit eigenem Support-Angebot.
Im vergangenen Jahr übernahm Zurbrügg vorübergehend das Amt von Jasmine Hari im Gemeinderat und war für das Ressort Soziales zuständig. Nachdem er die Wiederwahl verpasst hatte, ist er jetzt Mitglied der Kommission Kultur, Freizeit und Sport sowie im Vorstand des Vereins «Zäme für Oberdiessbach» tätig.
Breites Engagement
Zurbrügg engagiert sich seit elf Jahren im Kirchgemeinderat. Zusammen mit seiner Frau betreibt er das «Kunstatelier Zurbrügg».
Die EVP-Hauptversammlung sprach ihm Mitte März «ihr volles Vertrauen» aus. Die Partei halte fest, sie freue sich darauf, «gemeinsam mit ihm die Zukunft der EVP Oberdiessbach zu gestalten».