Lions müssen sich im Cup gegen Emme geschlagen geben
Der Pflichtspielauftakt der neuen Saison ist den Lions Konolfingen nicht wie gewünscht geglückt. Im ersten Cupspiel auswärts in der BOE Zollbrück mussten sich die Lions gegen Unihockey Emme mit 4:10 geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start und einem frühen Rückstand kämpften sich die Lions phasenweise besser ins Spiel, konnten die Hypothek aus dem Startdrittel jedoch nicht mehr entscheidend verkleinern.
Früher Rückstand als schwere Hypothek
Die Lions fanden nicht wie gewünscht in die Partie. Unihockey Emme startete entschlossen, agierte effizient und nutzte die Fehler der Lions konsequent aus. Innerhalb von knapp zwei Minuten stellte das Heimteam auf 3:0 und brachte die Konolfinger damit früh in eine schwierige Ausgangslage.
Kurz vor der ersten Pause gelang J. Moser auf Zuspiel von R. Hügli der wichtige Treffer zum 1:3. Dieser Anschlusstreffer gab den Lions etwas Auftrieb und zeigte, dass trotz des missglückten Starts noch etwas möglich war.
Emme bleibt effizient – Lions reagieren zu spät
Im zweiten Drittel gelang es den Lions phasenweise besser, Akzente zu setzen. Nachdem Unihockey Emme die Führung zunächst auf 6:1 ausgebaut hatte, konnte F. Schinkelshoek in der 30. Minute auf 2:6 verkürzen. Die Hoffnung auf eine Aufholjagd erhielt jedoch nur kurze Zeit später einen Dämpfer, als Emme erneut traf und den Vorsprung wieder auf fünf Tore erhöhte. Dennoch zeigten die Lions Moral und blieben im Spiel. Kurz vor der zweiten Pause war es L. Niederhauser, der nach Vorarbeit von S. Hofer auf 3:7 verkürzte und seinem Team für das Schlussdrittel nochmals Hoffnung gab.
Kein Comeback im Schlussdrittel
Im letzten Abschnitt wollten die Lions nochmals alles nach vorne werfen. Doch Emme blieb abgeklärt und erhöhte mit drei weiteren Treffern auf 10:3. Die Partie war damit endgültig entschieden.
S. Wittwer setzte kurz vor Schluss mit dem Treffer zum 4:10 aus Sicht der Lions noch den letzten Akzent. Am Ende mussten die Konolfinger jedoch anerkennen, dass an diesem Tag zu viele Fehler, fehlende Konsequenz und die Effizienz des Gegners den Unterschied ausmachten.
Fazit und Ausblick
Der Cupauftakt endet für die Lions mit einer deutlichen Niederlage. Das Resultat ist enttäuschend, bietet aber auch klare Anhaltspunkte für die kommenden Wochen. Bis zum Saisonstart wartet nun eine intensive Zeit auf das Team. Es gilt, die Lehren aus diesem Spiel mitzunehmen, an der defensiven Stabilität zu arbeiten und offensiv wieder mehr Durchschlagskraft zu entwickeln.
Die Niederlage schmerzt, kommt aber früh genug, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Die Lions wissen, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt – gleichzeitig bietet genau diese Phase die Chance, als Team weiter zusammenzuwachsen und bereit für den Meisterschaftsstart zu sein.