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Motorrad - "Auch Töfffahren ist Teamsport"

Quelle
Berner Zeitung BZ

Der Töfffahrer aus Oberdiessbach über den SC Langenthal, seine Freundin Fabienne Kropf und seinen Traum, irgendwann in die Königsklasse aufzusteigen.

Heitere Tafelrunde mit Töffstar (v.l.): SCL-Verwaltungsratspräsident Stephan Anliker, Ex-Miss-Bern Fabienne Kropf, Töfffahrer Tom Lüthi und SCL-Sportchef Reto Kläy. (Bild: Thomas Peter)
Über alle möglichen Themen mussten sie am Businesslunch des SC Langenthal Auskunft geben – nur nicht über Eishockey. Interessiert sie dieser Sport überhaupt?
Tom Lüthi: Sicher! Eishockey ist ein fairer und vor allem ein ehrlicher Sport. Mühe habe ich nur, wenn die SCL Tigers ein Derby gegen den SC Bern spielen. Da weiss ich nie so recht, wem ich die Daumen drücken soll. Cool finde ich, wenn in einem Spiel der Kleine dem Grossen ein Bein stellen kann (schmunzelt).

An einem Match des SC Langenthal waren Sie auch schon?
Die Resultate checke ich regelmässig mit meinem Handy. Ich war auch schon an einem Länderspiel im Schoren dabei. Den SC Langenthal habe ich allerdings noch nie live spielen sehen. Aber das kann ja noch kommen.

Gibt es Parallelen zwischen dem Motorsport und dem Eishockey?
Auf dem Töff bin ich zwar ein Einzelkämpfer – aber auch bei uns ist der Teamgeist sehr wichtig. In der Box müssen alle am selben Strick ziehen und einander blind vertrauen können, sonst kommt es nicht gut.

Zu ihrem Team zählt neuerdings auch Ihre Freundin, Ex-Miss-Bern Fabienne Kropf. Von Ihr wurden Sie auch nach Langenthal begleitet. Das muss sehr angenehm sein für Sie...
Fabienne kommt nicht zum Spass mit an solche Termine. Sie gehört fix zum Team und hat darin auch klar definierte Aufgaben. Zum Beispiel im Bereich Marketing. Oft bin ich aber auch allein unterwegs. Schliesslich ist der Terminkalender meiner Freundin auch anderweitig gefüllt.

Nicht dabei war beim gestrigen Businesslunch der beste Töfffahrer des Oberaargaus: Dominique Aegerter aus Rohrbach startet wie Sie in der Moto-2-Kategorie. Wie gut kennen Sie ihn?
Er ist ein netter Typ. Wir pflegen einen positiven Kontakt miteinander. Auf dem Töff sind wir aber ganz klar Konkurrenten. Er startet für ein anderes Team, deshalb gibt es zwischen uns auch keine Zusammenarbeit.

Den nächsten Fight mit Dominique Aegerter haben sie am 8.April, beim Start der GP-Saison in Qatar. Was haben Sie sich für die neue Saison vorgenommen?
Ich will konstant an der Spitze fahren und so oft wie möglich ganz zuoberst auf dem Podest stehen. Dafür trainiere ich jeden Tag ziemlich hart. Mein Traum ist und bleibt die Königsklasse des Motorradsports. Der Aufstieg ins Moto-GP-Feld wäre das Allergrösste für mich.

Autor
Stefan Schneider / Berner Zeitung BZ
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Erstellt: 09.03.2012
Geändert: 09.03.2012
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