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Nach Jahren der Planung: Baustart für Flugbrunnenareal in Sicht

Seit Jahren läuft die Planung für die Bebauung des Areals des ehemaligen Schulhauses Flugbrunnen in Bolligen. Nun rückt der Baustart langsam in Sicht.

Über 70 neue Wohnungen: So soll es auf dem Flugbrunnenareal dereinst aussehen. (Bild: zvg)

2016 vergab die Gemeinde Bolligen das Flugbrunnenaral im Baurecht an die Frutiger AG aus Thun ab. Zwei Jahre später ging aus einem Wettbewerb das Siegerprojekt „Solis“ der Brügger Architekten AG aus Thun hervor.

 

Nächstes Jahr solls losgehen

„Es gibt eine Wohnüberbauung mit fünf Neubauten mit 74 Miet- und Eigentumswohnungen“, fasst der zuständige Projektleiter bei der Frutiger AG zusammen. Zudem werde ein Teil des alten Schulhauses erhalten. „Die langfristige Nutzung ist momentan aber noch undefiniert“, so der Projektleiter. Zudem entstehen zwei Einstellhallen.

 

Derzeit läuft das Baubewilligungsverfahren, die Profile stehen. „Wir rechnen 2021 mit dem Baustart, die Bauzeit beträgt anschliessend etwa zwei Jahre“, sagt der Projektleiter. Gemäss einer Medienmitteilung der Gemeinde Bolligen sind in den nächsten Wochen noch Einsprachen zu bereinigen.

 

Keine ÜeO

Ein kürzlich getroffener Entscheid der Gemeinde Bolligen beschleunigt das gesamte Projekt: Wie die Gemeinde bekannt gibt, verzichtet sie auf die Ausarbeitung einer Überbauungsordnung für das als Zone mit Planungspflicht ausgewiesene Flubrunnenareal. „Ein zusätzliches Planerlassverfahren und auch sonst jede Verzögerung im Baubewilligungsverfahren würden einen wesentlichen finanziellen Verlust für die Gemeinde bedeuten, da die Frutiger AG Baurechtszinsen erst bei Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung zu bezahlen hat“, so die Gemeinde.


Autor*in
Isabelle Berger, isabelle.berger@bern-ost.ch
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Erstellt: 29.06.2020
Geändert: 29.06.2020
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