Sportanlage Sagibach Wichtrach

Neue Projekte trotz roter Zahlen

Die Genossenschaft Sportanlage Sagibach Wichtrach schliesst das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Verlust ab. An der Generalversammlung blickte der Verwaltungsrat dennoch zuversichtlich nach vorne und stellte mehrere Projekte zur finanziellen und infrastrukturellen Weiterentwicklung vor.

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Stefanie Feller und Barbara Eichenberger sind neu im Verwaltungsrat mit dabei. (Bild: zvg)

Der Verwaltungsrat der Genossenschaft Sportanlage Sagibach Wichtrach hat an der Generalversammlung auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurückgeblickt. Die Erfolgsrechnung für das Jahr 2024/25 weist einen Verlust aus, wie es in der Medienmitteilung heisst. Dieser sei insbesondere auf die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen Jahren sowie auf verschiedene Abschreibungen zurückzuführen.

 

Laut Mitteilung verkehren im Sportzentrum Aaretal wöchentlich rund 500 Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Disziplinen. Damit erfülle der Sagibach weiterhin eine wichtige Rolle als regionales Sportzentrum, heisst es weiter.

 

In den kommenden Jahren sieht sich die Genossenschaft jedoch vor neue Aufgaben gestellt. Verwaltungsratspräsident Hans Jörg Rüegsegger zeigte sich an der GV dennoch optimistisch. «Wir arbeiten im Verwaltungsrat derzeit an drei grösseren Projekten, die den Sagibach in Bezug auf Finanzen und Infrastruktur nachhaltig weiterentwickeln können», erklärte er.

 

Neue Pläne

Geplant sei unter anderem die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Bandensystems. Dieses war in den vergangenen Sommerpausen mit hohem Unterhaltsaufwand verbunden. Weiter soll das Erdgeschoss der Mehrzweckhalle neben der Eishalle künftig vermietet werden. Die Halle wird in nächster Zeit ausgeschrieben und könnte sowohl für sportliche als auch für gewerbliche Nutzungen in Frage kommen. Als drittes Vorhaben beschäftigt sich der Verwaltungsrat mit der Speicherung der selbstproduzierten Energie, heisst es weiter. Die Solaranlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle erzeugt überschüssigen Strom, der künftig effizienter genutzt werden soll. Dazu seien Gespräche mit der BKW am Laufen.

 

Mit Blick auf die Zukunft betonte Rüegsegger: «Wir sind mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres nicht zufrieden. Dennoch sehe ich ein gewisses Potenzial im Sagibach als sportlicher Leuchtturm zwischen Bern und Thun.» Dieses Potenzial gelte es besser auszuschöpfen.

 

Neue Unterstützung

Unterstützt wird der Verwaltungsrat künftig von zwei neu gewählten Mitgliedern. Barbara Eichenberger, Gemeinderätin von Gerzensee, übernimmt den Sitz von Alex Röthlisberger, der die Seegemeinden im Verwaltungsrat vertreten hatte. Stefanie Feller, neu gewählte Gemeindepräsidentin von Münsingen, folgt auf Beat Moser. 

 

Ein besonderes Jahr

Ein besonderer Höhepunkt steht dem Sagibach im laufenden Jahr noch bevor. Das Sportzentrum Aaretal feiert sein 30-jähriges Bestehen. In der Altjahreswoche soll an zwei Tagen auf drei Jahrzehnte bewegte und erfolgreiche Geschichte zurückgeblickt werden. Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm sollen im Verlauf des Jahres folgen.


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Erstellt: 26.01.2026
Geändert: 26.01.2026
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