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Oberdiessbach - Beschwerde gegen laufende Bauarbeiten

Quelle
Berner Zeitung BZ

Gegen die laufenden Bauarbeiten am Kirchbühl in Oberdiessbach ist eine Beschwerde eingegangen. Sie verlangt einen Baustopp. Der Ball liegt jetzt beim Kanton.

Das Projekt sieht den Neubau von 30 Wohneinheiten vor. Seit 1992 rief das geplante neue Quartier immer wieder Kritiker auf den Plan. (Bild: Archivbild / Stefan Kammermann)
«Gegen die Verfügung der Gemeinde wurde fristgerecht eine Beschwerde eingereicht», sagt Oliver Zbinden, Gemeindeschreiber von Oberdiessbach, auf Anfrage. Die Gemeinde hatte im Februar verfügt, dass die angefangenen Bauarbeiten am Kirchbühl weitergeführt werden können.

Die Gegner forderten einen Baustopp, nachdem die Bauherrschaft vorsorglich ein Gesuch zur Verlängerung der Baubewilligung eingereicht hatte. Sie zog zwar das Gesuch wieder zurück und begann die Arbeiten indes noch vor Ablauf der gültigen ­Bewilligung. Trotzdem beschreiten die Projektgegner nun wieder den Weg durch die Instanzen.

Die nächste Instanz, die nun über die Rechtmässigkeit des geplanten Überbauung und des Vorgehens befinden muss, ist die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE).

Die Bauherrschaft hat laut Zbinden bis zum 9. April Zeit, eine Beschwerdeantwort einzureichen, während die Gemeinde den Kanton mit den Vorakten bedienen muss. «Wie lange es dann dauert, bis die BVE entscheidet, ist offen», sagt der Gemeindeschreiber.

Die Bauarbeiten laufen derweil weiter. Das Projekt sieht den Bau von achtzehn Terrassen­wohnungen und sechs Doppeleinfamilienhäusern vor. Seit 1992 rief es immer wieder Kritiker auf den Plan, die zweimal vor Bundesgericht unterlagen.

Autor
maz, Berner Zeitung BZ
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Erstellt: 31.03.2018
Geändert: 31.03.2018
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