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Oberdiessbach - FDP gegen Tempo-30-Zonen, für punktuelle Massnahmen

Die FDP Oberdiessbach lehnt die Einführung von Tempo-30-Zonen ab. Hingegen befürwortet die FDP Oberdiessbach gezielte, punktuelle Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Tempo 30 sei unverhältnismässig, teuer und wirkungslos, schreibt die FDP Oberdiessbach in einer Medienmitteilung. Unverhältnismässig: Es passierten in unseren Quartieren kaum Unfälle, welche auf die aktuelle Höchstgeschwindigkeit 'Generell 50' zurückzuführen seien.

Teuer: Die vom Kanton vorgeschriebenen Umsetzungsmassnahmen sind laut der Mitteilung "unverhältnismässig teuer und veranlassen Gemeinden, mit Steuergeldern ebenso unsorgfältig umzugehen wie er dies seit Jahren selber tut."

Die FDP Oberdiessbach schreibt weiter: "Eine Reihe von kantonalen Verkehrsberuhigungsmassnahmen mussten auch schon rückgängig gemacht werden. Diese Fehlplanungen auf Kosten der Steuerzahler dürfen in Oberdiessbach nicht fortgesetzt werden."

Die Massnahme sei zudem wirkungslos, schreibt die FDP Oberdiessbach weiter: "Wer erwartet, mit der Einführung von Tempo 30 würden die neuralgischen Punkte in unserer Gemeinde verschwinden und die Temposünder vernünftig fahren, irrt sich. Mit flächendeckenden Massnahmen bleiben gefährliche Stellen unbeachtet und Temposünder werden sich um Tempo 30 genauso wenig kümmern wie um Tempo 50."

Autor*in
Martin Christen, martin.christen@bern-ost.ch
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Erstellt: 28.02.2013
Geändert: 28.02.2013
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