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Oberdiessbach - Ideen für einen Anbau

Quelle
Thuner Tagblatt

Mit der schrittweisen Sanierung wird das bald 30-jährige Altersheim Oberdiessbach auf die aktuellen Bedürfnisse ausgerichtet. Die Vision eines Wohnens mit Dienstleistungen rückt näher.

Mit der Umwandlung vom Gemeindeverband zur nicht gewinnorientierten Aktiengesellschaft (das Thuner Tagblatt berichtete) begann für das Altersheim Oberdiessbach ein neues Kapitel. Seither läuft vieles einfacher: «Beim früheren Gemeindeverband war jeweils die Zustimmung aller Mitgliedsgemeinden nötig», sagt Heimleiter Werner Stucki. Seit der Umwandlung zur AG stünden dem Heim und seiner Leitung griffigere Instrumente zur Verfügung. «Wir wollen diese nutzen», sagt Verwaltungsratspräsident Stefan Beer. Während der letzten Monate wurde das Dach saniert, Fenster und Storen ersetzt sowie die Fassaden renoviert. Überdies erfolgte der Anschluss ans Heizwerk Oberdiessbach, und auch eine Fotovoltaikanlage wurde eingebaut. Sie produziert seit Anfang August umweltfreundliche Energie. Die Gesamtausgaben betragen rund 700'000 Franken.

Mittelfristiges Ziel des Verwaltungsrats ist gemäss einer Medienmitteilung der Altersheim Oberdiessbach AG «die Realisierung eines Angebots Wohnen mit Dienstleistungen». Erste Ideen für einen nordseitigen Anbau mit 15 bis 20 Wohnungen seien vorhanden – wie auch bereits einige Anfragen aus der Bevölkerung. «Mit der Realisierung dieses Angebots würde der Standort Oberdiessbach mit seinen alters- und pflegegerechten Einrichtungen nachhaltig gestärkt», ist VR-Präsident Beer überzeugt.


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mgt, Thuner Tagblatt
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Erstellt: 15.08.2015
Geändert: 19.02.2016
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