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Oberdiessbach - Kantonsgeld für Häusersanierungen: "Musterbeispiel für die Energiewende"

Der Kanton unterstützt die Sanierung von zwei Mehrfamilienhäusern in Oberdiessbach mit 128'400 Franken. Mehr als der ganze Energiebedarf für Heizung und Haushaltstrom wird von den Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und Fassaden produziert.

Die sanierten Mehrfamilienhäuser an der Schulhausstrasse in Oberdiessbach produzieren mehr Energie, als die Haushaltungen verbrauchen. (Bild: zvg)

Es handelt sich um die zwei fünfzigjährigen Mehrfamilienhäuser Schulhausstrasse 11 und 13 mit insgesamt 18 Wohnungen. Eigentümerin ist die Alpstäg Architektur AG in Steffisburg. Laut Mitteilung des Kantons erfolgt die Unterstützung, weil die Sanierungen „nach Minergie-Standart erfolgen oder nach dem Gebäudeernergieausweis der Kantone“.

 

Jürg Alpstäg von der Alpstäg Architektur AG teilte dem Internetportal BERN-OST mit, die Sanierung der Mehrfamilienhäuser in Oberdiessbach sei  „ein Musterbeispiel eines Sanierungskonzeptes für die Energiewende“. Mehr als der ganze Energiebedarf für Heizung und Haushaltstrom werde von den verschiedenen Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und Fassaden produziert.

 

Das Konzept besteht laut Jürg Alpstäg aus folgenden weiteren Punkten: Sanierungskonzept nach Minergie-P Standart, neuer Gebäudeenergieausweis A  (vorher F-G) der Kantone-GEAK, neue Wärmepumpenheizung Luft-Wasser (vorher Oelheizung), Umbau in zeitgemässe Grundrisse und Anbau von grossen Balkonen, nur energieeffiziente Haushaltgeräte A+ oder besser und Beleuchtungssysteme (LED), Einbezug der Mieterschaft, moderate Mietzinse und tiefe Nebenkosten.


Autor
Martin Christen, martin.christen@bern-ost.ch
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Erstellt: 14.09.2012
Geändert: 14.09.2012
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