Von der kleinen Pacht zur grossen Familienfirma
Als Otto Lädrach 1926 die Pacht einer kleinen Sägerei in Enggistein übernahm, ahnte er wohl noch nicht, was daraus werden würde. Nun feiert die OLWO das 100-jährige Bestehen und ist nach wie vor in Familienhand.
Heute arbeiten 242 Mitarbeitende in Säge- und Hobelwerk, Logistik, Handel, Beratung und Verwaltung für die OLWO und die Firma hat Standorte in Worb, Erlenbach im Simmental und Stalden im Emmental. Die Führung hat seit 2023 Geschäftsleiter Thomas Lädrach. Damit leitet bereits die vierte Generation die Geschicke des Unternehmens.
Frau übernahm nach frühem Tod
Nachdem Otto Lädrach vor 100 Jahren mit der Pacht einer kleinen Sägerei in Enggistein startete, leitete ab 1948 seine Frau Emma Lädrach das Unternehmen nach dem frühen Tod ihres Mannes. Gleichzeitig trat die zweite Generation in das Unternehmen ein. Danach entstand die erste Lagerhalle für Baustoffe in Worb und die Firma übernahm die Kistenfabrik in Stalden und baute sie zu einem Hobelwerk für nordisches Profilholz aus.
Zwischen 1988 und 1993 folgte dann der Eintritt der dritten Generation in das Unternehmen. Die immer grösser werdende Firma übernahm 1998 die Reinhardt Holz AG. Seither modernisierte die OLWO schrittweise ihre Anlagen und Produktionsstätten, darunter die Sägewerke in Worb und Erlenbach und ein neues Logistikcenter.
Zeichen der Wertschätzung
Zum runden Firmengeburtstag sagt Geschäftsführer Thomas Lädrach: «Hundert Jahre OLWO bedeuten für uns vor allem Verbundenheit und Verantwortung. Viele Menschen haben dieses Unternehmen mitgetragen – als Mitarbeitende, Kundinnen, Partner oder Nachbarn. Dieses Jubiläum ist deshalb auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind.»
Jubiläumsbotschaft
In einem Kurzinterview blickt Thomas Lädrach, Geschäftsleiter der OLWO, zurück auf die Meilensteine dieses besonderen Weges und spricht darüber, was OLWO seit 100 Jahren trägt – und wohin sich das Unternehmen weiterentwickeln will.