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Pendlerstrecke Worb-Bern: "Mandarindli" überhitzen sogar im Winter

Quelle
Der Bund

Während die SBB versuchsweise die Temperaturen senken, dampfen RBS-Fahrgäste weiterhin im "Ofenmandarinli".

"Wir wissen, die Mandarinli genügen unseren Komfortansprüchen nicht mehr", schreibt der RBS auf seiner Homepage. (Bild: zvg/Der Bund)
Um Energie zu sparen, senken die SBB in einem Pilotversuch in einzelnen Zürcher S-Bahnen die Raumtemperatur von 22 auf 20 Grad. Der Versuch dauert bis zum 4. Februar 2018 und wird durch Befragungen begleitet.

Wird über die richtige Zugtemperatur debattiert, dürfen die Züge des Regionalverkehrs Bern–Solothurn (RBS) nicht fehlen. Insbesondere die auf der Strecke Bern–Worb verkehrende Bahn aus den 1970er-Jahren. Die wegen ihrer orangen Farbe bezeichneten Mandarinli verfügen nämlich über keine Klimaanlage. Immer wieder beklagen sich deshalb die Fahrgäste über die sommerliche Hitze.

Nun gibt es aber bereits winterliche Hitze-Klagen. Zuletzt von Jürg Grossen, Nationalrat und Präsident der Grünliberalen:

Die Antwort des RBS folgte umgehend:

Der RBS begründet die hohen Temperaturen – im Sommer wie im Winter – mit dem veralteten Heizsystem.

Gegenüber dem «Bund» bestätigt Mediensprecher Caspar Lösche den Ersatz der Oldtimer. Spätestens 2020 soll also Schluss sein mit dem Mandarinli-Backofen. Auf der andern Linie, der S8 nach Solothurn, peile man schon jetzt 18 Grad an, so Lösche. Damit sei man sogar die «coolste Bahn der Deutschschweiz», so das Verkehrsunternehmen auf Twitter:


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Erstellt: 10.01.2018
Geändert: 10.01.2018
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