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Schiessanlage Ursellen: 290 000 Franken für Sanierung genehmigt

Aufgrund der Vereinsauflösung verkauften die Schlösslischützen Ursellen-Niederhünigen Ende letztes Jahr das Schützenhaus Ursellen. Währenddem das Schützenhaus zu einem Lehrbienestand umgebaut wird (BERN-OST berichtet), muss der Kugelfang rückgebaut und die Umgebung renaturiert werden. Der Konolfinger Gemeinderat hat für diese Sanierung einen Gesamtkredit von  290 000 Franken bewilligt.

Kein Schiessbetrieb mehr: Das Schützenhaus Ursellen ist nun ein Lehrbienenstand, der Kugelfang wird demnächst rückgebaut (Bild: Archiv BERN-OST / zvg)

Gemäss Gemeindepräsident Heinz Suter (Fokus Konolfingen) sind beim Schützenhaus keine Altlasten gefunden worden. Beim Kugelfang hingegen müssen Bleiresten aus dem Boden entfernt werden. Zudem werden die Betonbauten für die Zielscheiben abgebrochen.

 

"Nach der Sanierung werden sich Bund, Kanton und die Schlösslischützen Ursellen-Niederhünigen an den Kosten beteiligen", heisst es in einer Medienmitteilung. Für die Gemeinde verblieben am Schluss rund  45 000 Franken.

 

Sanierung ab dem Frühjahr geplant

Mangels aktiver Schützen habe der Verein Schlösslischützen Ursellen-Niederhünigen den Schiessbetrieb per Ende 2020 eingestellt. "Das bedeutet, dass die notwendige Sanierung innert drei Jahren erfolgen muss", so die Gemeinde.

 

Als nächster Schritt erfolge die Baueingabe. "Die Sanierung soll im Frühling/Sommer 2021 erfolgen."


Autor*in
pd/ib, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 19.02.2021
Geändert: 19.02.2021
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