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Schwinger in Japan - XXXL: Roger Brügger und Christian Stucki zu gross für diese Welt

Spitzenschwinger Roger Brügger aus Rubigen trainiert diese bei Sumo-Ringern in Japan. Mit dabei: Kollege Christian Stucki, Metzgerhüsi-Wirt Rolf Rieder, Konditionstrainer Fabian Lüthy und das Schweizer Fernsehen. BERN-OST berichtet exklusiv aus Tokio.

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Zu gross für diese Welt: Die Schwinger Roger Brügger (links) und Christian Stucki im Flugzeug nach Tokio. (Bild: Fabian Lüthy)
Nach gemütlicher Reise im Speisewagen mit erstem Interview für die NZZ trafen wir um 11 Uhr am Zürcher Flughafen ein.

Nun war Geldwechseln angesagt. Auf Anhieb wurden wir zu reichen Männern. Mit über 100’000 Yen im Sack schleusten wir uns durch die Passkontrolle und den Metalldedektor. Unsere Giganten blieben das Mal stecken: Für Stucki war der Metalldektor zu klein und Brügger blieb am Zufallgenerator hängen – ausziehen bis auf die Unterhose!

Nun kann uns nichts mehr aufhalten. Stolz stiegen wir in den Flieger. Mühsam kämpften sich unsere beiden Neo-Sumos – bewundert von den vielen Japanern - durch die engen Flugzeuggänge.

Endlich die Exit-Sitze mit mehr Beinfreiheit! Juhui, absitzen, Beine strecken und Flug geniessen. Nix da! Brügger hat im schmalen Sitz keinen Platz! Zu eng! Stucki braucht nach hineinzwängen keinen Gurt mehr anzumachen, er sitzt fest. Das überforderte Kabinenpersonal sieht keine Lösung. Tja, nun heisst es halt durchbeissen…

Brügger und Stucki überstehen den Flug ohne Schlaf und gemütlichen Platz, lassen es sich dafür beim Essen gut gehen. Die Zusatzsandwiches sind schnell verdrückt, der Ausflug in die Flugzeugküche lässt Schoggi und weitere Sandwich folgen. Zumindest jetzt strahlen die beiden über beide Ohren.

Endlich, es ist 9 Uhr 30 Ortzeit, nach 12 Stunden Flug ohne Schlaf, landen wir in Tokyo. Freudig erwarten uns Beat Schlatter und das Kamerateam um Regisseur This Lüscher vom Schweizer Fernsehen. Ab in den Zug, 1.5 Stunden Fahrzeit mit ersten Filmaufnahmen.

Beat Schlatter hat sichtlich Freude an seinen beiden neuen Bodyguards! Aus schlaftechnischen Gründen wurde uns angeraten, bei Ankunft im Hotel nicht gleich schlafen zu gehen, sondern bis zum Abend durchzuhalten. In Bern ist es mittlerweile bereits 4 Uhr morgens, bei uns erst 14 Uhr am Nachmittag. Also halten wir uns an den Ratschlag und schlagen uns den Nachmittag in Tokyo mit weiteren Filmaufnahmen und gutem japanischen Essen um die Ohren.

Endlich, das Bett naht, nach über 28 Stunden am Stück ohne Schlaf, begeben sich Stucki und Brügger um 20 Uhr ins Doppelbett. Hmmm, leider ist das Doppelbett lediglich 140 cm breit und 190 cm lang, zu schmal und zu kurz für unsere beiden Giganten. Egal, die Müdigkeit überwiegt und schliesslich wartet bereits um 7.30 Uhr der Sumotrainer für die Einführung ins Training. Wir sind gespannt…

[i] Mehr Fotos unter www.was-ist-felix.ch (Sponsor der Reise ist der neue Event-Club „Felix“ in Münsingen)

Autor*in
Grüsse Roger Brügger, Christian Stucki, Rolf Rieder und Fabian Lüthy (Bericht)
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Erstellt: 04.01.2010
Geändert: 04.01.2010
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