Tigers finden kein Rezept gegen starkes GC
Mit der 3:7- Heimniederlage gegen Grasshopper Zürich verlieren die Unihockey Tigers als letztes Team ihre Ungeschlagenheit in der laufenden Saison. GC war über weite Strecken die bessere Mannschaft und die Tigers fanden keine Rezepte gegen die aufsässigen Zürcher.
Die Tigers starteten gut ins Spiel. Bereits in der 1. Minute kam Silvonen zu zwei Abschlüssen aus guter Position. Das Spiel war ausgeglichen und in der 4. Minute kamen die Gäste zu einer Doppelchance und es brauchte eine starke Parade von Goalie Schiessl um den Rückstand zu vermeiden. Kurz darauf konnten die Zürcher in Überzahl agieren. Eine weitere Parade von Schiessl verwehrte GC die Führung. In der 12. Minute wurde die zweite Strafe gegen die Tigers ausgesprochen. Beim platzierten Weitschuss von Bier war nun auch Schiessl machtlos und die Gäste gingen in Führung. Das Heimteam tat sich enorm schwer, das gewohnte Spiel aufzuziehen. Dem Ausgleich kamen sie in der 16. Minute mit einer dreifach Chance nahe. Allerdings hatten sie auch Glück, dass GC in der 20. Minute beide Chancen zum Ausbau der Führung liegen liess.
Tigers werden dominiert, erzielen aber trotzdem den Ausgleich
Kurz nach Beginn des Mitteldrittels jubelten die Zürcher erneut. Der Treffer wurde aber wegen hohem Stock nicht anerkannt. im 2. Drittel dominierten die Gäste das Geschehen weitgehend. Die Tigers kamen lange Zeit zu keinen vielversprechenden Offensivaktionen. Erst ab Spielmitte vergaben sie nun im Minutentakt gute Chancen zum Ausgleich. In der 33. Minute waren sie bei einem Konter erneut auf den starkten Rückhalt Schiessl angewiesen. Er stoppte den komplett vergessen gegangen Topscorer Riedi mirakulös und hielt das Teimteam im Spiel. Hoffnung keimte auf, als GC in der 35. Minute erstmals in Unterzahl agieren musste. Während vier Minuten hatten die Tigers Zeit mit ihrem starken Powerplay den Ausgleich zu erzielen. Nach mehreren gefährlichen Abschlüssen fiel dieser dann auch. Stucki traf nach Zuspiel von Kropf kurz vor Ablauf der Strafe.
Früher Rückstand, Ausgleich, Doppelschlag
Für Spannung im Schlussdrittel war also gesorgt. Die Tigers starteten aber denkbar schlecht. Bereits im ersten Einsatz mussten sie den erneuten Führungstreffer von GC hinnehmen. Arheit bediente Riedi zum 1:2. Das Heimteam reagierte. Nach einem Pfostenschuss von Fankhauser blieb es im Ballbesitz und konnte durch Gfeller auf Zuspiel von Silvonen ausgleichen. Als die Tigers eine weitere Strafe überstanden, stieg die Hoffnung auf einen weiteren Sieg. Nach einer guten Chance von Gfeller konterte GC das Heimteam aus. Mit einem schönen Doppelpass liessen Bolin und Riedi Schiessl keine Abwehrchance und Bolin traf zum 2:3. Einen Fehler in der Angriffsauslösung der Tigers nutzte kurz darauf Strässle eiskalt zum 2:4 aus. Die Tigers waren zwar bemüht, GC liess aber sehr wenig zu. Mit einem herrlichen Solo sorgte Riedi in der 57. Minute mit dem 2:5 für die Vorentscheidung. Dem Anschlusstreffer von Gfeller zum 3:5 in der 59. Minute folgten zwei Tore ins verlassene Tor der Tigers zum Schlussresultat von 3:7. Die Gäste aus Zürich feierten einen verdienten Auswärtssieg.
Bereits am Mittwoch erhalten die Tigers die nächste Chance den Leadertrohn zu besteigen. Der Spitzenkampf gegen den SV Wiler- Ersigen findet um 19.30 Uhr in Kirchberg statt. Vor der WM-Pause steht mit dem Derby gegen Floorball Köniz Bern am Samstag, 21. November in der Weissenstein-Halle ein weiteres Highlight an. Die Unihockey Tigers freuen sich auch an diesen beiden Auswärtsderbys auf zahlreiche Unterstützung. Heja Tigers!
MATCHTELEGRAMM:
Unihockey Tigers - Grasshopper Club Zürich 3:7 (0:1, 1:0, 2:6)
Unihoc Arena, Biglen, Biglen. 721 Zuschauer. SR Christen/Gilgen.
Tore: 12. K. Bier (M. Kunz) 0:1. 38. C. Stucki (K. Kropf) 1:1. 41. P. Riedi (R. Arheit) 1:2. 44. T. Gfeller (J. Silvonen) 2:2. 51. T. Bolin (P. Riedi) 2:3. 52. A. Strässle 2:4. 57. P. Riedi (D. Hasenböhler) 2:5. 59. T. Gfeller (J. Lauber) 3:5. 59. R. Hostettler 3:6. 60. P. Riedi 3:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Unihockey Tigers. 1mal 4 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.